Yamaha-Chef fordert „gegenseitigen Respekt“ von Rossi und Lorenzo

Nach den Auseinandersetzungen zwischen Valentino Rossi und Jorge Lorenzo im letzten Jahr schickt Yamaha-Chef Lin Jarvis eine Botschaft in Richtung der beiden Kampfhähne.

2015 sei ein „großartiges Jahr gewesen“, sagte der Brite gegenüber Motogp.com. „Das war unsere fünfte ‚Dreifachkrone‘ seit 2004 und wenn man so etwas schafft, dann ist das etwas ganz Besonderes.“

Um in diesem Jahr wieder ebenso erfolgreich sein zu können, sei aber eines unerlässlich: Keine Streitereien zwischen den Fahrern und Frieden in der Garage.

Ende letzten Jahres herrschte der nicht mehr, als es in Malaysia zum berühmt-berüchtigten Zusammentreffen zwischen Rossi und Hond-Fahrer Marc Marquez kam.

Dass es im WM-Kampf nicht immer freundschaftlich zwischen zwei Teamkollegen gehen kann, weiß jedoch auch Jarvis.

„Wir haben das Glück, dass wir in der Garage ein gutes Team haben, das zusammenhält. Wir wissen aber auch, dass bei unseren Fahrern einer der Hauptkonkurrent des anderen ist“, erklärte er.

„Ich glaube aber nicht, dass dieses Jahr dramatisch anders sein wird als bisher. Sicher werden die Fahrer die Ereignisse vom Ende des letzten Jahres immer noch in Erinnerung haben, da es noch nicht sehr lange her ist, aber trotzdem werden alle nach vorne schauen.“

Das Team müsse dafür sorgen, dass sich das nicht ändere. „Das ist sehr, sehr wichtig“, betonte Jarvis.

„Wir haben eine großartige Show mit fantastischem Racing und es ist sehr wichtig, dass die Teams und die Fahrer den gegenseitigen Respekt beibehalten und den Fans eine gute Show liefern.“

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