NASCAR 2017: Weniger Sprint-Cup-Stars in den kleinen Klassen?

Schon seit Jahren beschweren sich Fans der kleinen NASCAR-Klassen über die Teilnahme von Sprint-Cup-Piloten an den Xfinity- und Truck-Rennen. Nun denkt NASCAR über Regeländerungen nach.

"Wir haben das auf dem Radar", sagt NASCAR-Vizepräsident Steve O'Donnell gegenüber SiriusXM Radio. "Denn wir haben unsere Fans gehört."

"Es ist interessant, weil wir über die Jahre stets eine Balance hatten. Es gab immer Sprint-Cup-Fahrer, die in der Xfinity-Serie gestartet sind. Und manche von ihnen haben dort auch dominiert, wie zum Beispiel Mark Martin."

"Doch der Sport hat sich entwickelt und inzwischen haben Xfinity- und Truck-Serie ihre ganz eigenen Fans", meint O'Donnell. "Sie haben Spaß daran, die Nachwuchspiloten auf ihrem Weg nach oben zu verfolgen. Und wir müssen sicherstellen, dass in der Xfinity-Serie auch die Stars von morgen zu sehen sind. Das muss auf der Rennstrecke sichtbar sein."

Aus diesem Grund werde man sich nochmals intensiv mit den Wettbewerbsregeln der kleineren Klassen beschäftigen. "Ich würde sagen, wartet einfach mal ab. Wir schauen uns das an und haben wahrscheinlich schon in Kürze etwas bekanntzugeben."

Zur Diskussion steht unter anderem eine Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Starts, die Sprint-Cup-Piloten in den kleineren NASCAR-Klassen absolvieren dürfen. Auch, um deren Einfluss auf die Titelentscheidung der jeweiligen Rennserien zu minimieren.

2016 haben Sprint-Cup-Piloten 19 der 30 ersten Rennen in der Xfinitiy-Serie gewonnen. NASCAR-Champion Kyle Busch alleine etwa siegte bei 2 von 4 Starts in der Truck-Serie und war in der Xfinity-Serie bei 16 Rennteilnahmen 9 Mal siegreich.

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Rennserien NASCAR Sprint-Cup , NASCAR Xfinity , NASCAR Truck
Fahrer Kyle Busch
Artikelsorte News
Tags chase, nascar, regeln, steve o'donnell, truck, xfinity