Kyle Busch dominiert Xfinity-Rennen auf "neuem" Kentucky Speedway

Nach Crash im Truck-Rennen meldet sich Kyle Busch im Xfinity-Rennen eindrucksvoll zurück und fährt auf dem umgebauten Kentucky Speedway zum Sieg.

Die zweite NASCAR-Liga hatte eine drei Monate lange "Durststrecke" ohne Sieg von Kyle Busch hinter sich. Dieser wurde Samstagnacht auf dem Kentucky Speedway ein Ende gesetzt. Das auf 200 Runden angesetzte Alsco 300 ging aufgrund eines Overtime-Restarts über 201 Runden. 185 Runden lang lag Kyle Busch (Gibbs-Toyota) in Führung und holte sich schließlich den Sieg.

Fotos: NASCAR Xfinity-Serie auf dem Kentucky Speedway

Von der Pole-Position gestartet drückte Busch dem Rennen auf dem neu konfigurierten 1,5-Meilen-Oval in Sparta seinen Stempel auf. Beim Overtime-Restart aber musste der amtierende Sprint-Cup-Champion alle Register ziehen, um eine Schlussattacke von Austin Dillon (Childress-Chevrolet) parieren zu können.

Schlussattacke von Austin Dillon verpufft

Dillon erwischte den etwas besseren Restart, schob sich auf der Gegengerade der vorletzten Runde kurzzeitig in Führung, doch Busch konterte auf der Außenbahn der Turns 3/4. Wenig später hatte der Gibbs-Pilot seinen fünften Saisonsieg in der zweiten NASCAR-Liga in der Tasche. In der Nacht zuvor war er im Truck-Rennen infolge einer Kollision mit Spencer Gallagher in die Mauer gekracht.

"Tolle Leistung vom gesamten Team. Das Auto mit der Startnummer 18 ist einfach das beste im Feld", strahlte Kyle Busch in der Victory Lane des Xfinity-Rennens, wusste aber auch: "In Sachen Abwechslung war das wahrscheinlich nicht das beste aller Rennen."

Erik Jones bringt sich selbst um die Siegchance

Der einzige Fahrer neben Austin Dillon, der Kyle Busch im Rennverlauf gefährlich wurde, war Gibbs-Teamkollege Erik Jones. Beim drittletzten Restart weniger als 30 Runden vor Schluss knöpfte Jones Busch die Führung ab. Während der Gelbphase aber hielt der Rookie nicht das Tempo des Pace-Cars.

Für dieses Vergehen wurde Jones für den folgenden Restart von Position eins auf drei zurückversetzt. Bei Überfahrt der Ziellinie nach 201 Runden schlug gar nur auf Platz vier hinter Kyle Busch, Austin Dillon und Daniel Suarez (Gibbs-Toyota) zu Buche. Darrell Wallace (Roush-Ford) rundete die Top 5 ab.

Xfinity-Ergebnis: Alsco 300 auf dem Kentucky Speedway

Brad Keselowski, der auf der alten Konfiguration des Kentucky Speedway drei Xfinity-Rennen gewonnen hatte, zeigte auf der neuen Streckenkonfiguration eine äußerst dezente Vorstellung: Platz zehn im Qualifying, null Führungsrunden und Platz zehn im Rennen für den Penske-Star aus dem höher klassierten Sprint-Cup.

Weiter geht es für die Xfinity-Piloten am kommenden Wochenende auf dem Ein-Meilen-Oval in Loudon (New Hampshire).

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Über diesen Artikel
Rennserien NASCAR Xfinity
Veranstaltung Kentucky
Rennstrecke Kentucky Speedway
Fahrer Kyle Busch
Teams Joe Gibbs Racing
Artikelsorte Rennbericht
Tags kentucky, kyle busch, nascar, sparta, xfinity