Xfinity-Action in Elkhart Lake: Erster NASCAR-Sieg für Michael McDowell

Nach insgesamt fast 300 vergeblichen Versuchen fährt NASCAR-Routinier Michael McDowell in der Xfinity-Serie zu seinem ersten Sieg, während Alex Tagliani diesen wieder einmal verfehlt.

Michael McDowell hat seinen ersten Rennsieg in einer der drei NASCAR-Ligen eingefahren. Beim Road America 180 der Xfinity-Serie in Elkhart Lake absolvierte der Sprint-Cup-Routinier einen Gaststart im Childress-Chevrolet mit der Startnummer 2 und fuhr in die Victory Lane.

Michael McDowell nach 297 Rennen erlöst

Für McDowell, der über alle drei NASCAR-Ligen hinweg bereits 297 Rennen bestritten hat, ist es der erste Rennsieg, seit er im Oktober 2007 auf dem Toledo Speedway das damalige Saisonfinale der ARCA-Serie für sich entschieden hatte.

"Als es darauf ankam, hatte ich die Track-Position. Das war letztlich entscheidend. Ich bin so dankbar für diese Chance", so McDowell, der sich in der Verlängerung des Road America 180 der Angriffe seines Childress-Teamkollegen Brendan Gaughan erwehren musste. Gaughan wiederum hatte vor zwei Jahren an gleicher Stelle seinen ersten Xfinity-Sieg gefeiert.

Fotos: Road America 180

McDowell ist die erste Fahrt in der Victory Lane eines NASCAR-Rennens beim ersten Xfinity-Start seit zwei Jahren gelungen. Weniger als 24 Stunden nach seinem Premierensieg wird der 31-Jährige aus Phoenix (Arizona) auf dem knapp 600 Kilometer von Elkhart Lake entfernten Michigan International Speedway das Sprint-Cup-Rennen fahren.

Wieder kein NASCAR-Sieg für Alex Tagliani

Von der Pole-Position startete beim letzten Rundkurs-Rennen im Xfinity-Kalender 2016 der Kanadier Alex Tagliani (Penske-Ford). Mit 17 Runden an der Spitze leistete er beinahe so viel Führungsarbeit wie Sieger McDowell. Doch wie so oft kam Tagliani auf dem Weg zum seinem ersten Sieg in der zweiten NASCAR-Liga etwas dazwischen. Diesmal war es ausgerechnet eine Kollision mit McDowell.

Tagliani hatte beim dritten Restart gerade die Führung von Erik Jones (Gibbs-Toyota) übernommen. In Kurve 6, der Links auf der Kuppe unter der Brücke, krachte es. Im Bemühen, die Spitze gegenüber McDowell und Jones zu verteidigen, wurde Tagliani von McDowell erwischt. Der Gaststarter im Penske-Team drehte sich und kam nach weiteren Scharmützeln im Feld schließlich noch auf Platz sieben ins Ziel. Indes übernahm McDowell mit der Kollision in Kurve 6 die Führung und gab sie auch in der Verlängerung (Overtime) nicht mehr ab.

Was Tagliani betrifft, so hat er bei insgesamt fünf Rundkurs-Einsätzen für das Team Penske in der zweiten NASCAR-Liga nun drei Pole-Positions und zudem drei zweite Plätze im Rennen, aber weiterhin keinen Sieg auf dem Konto. Als Siebter musste sich der Kanadier nach 48 Runden nicht nur hinter McDowell und Gaughan, sondern auch hinter Brennan Poole (Ganassi-Chevrolet; 3.), Daniel Suarez (Gibbs-Toyota; 4.), Ryan Reed (Roush-Ford; 5.) und Justin Allgaier (JR-Chevrolet; 6.) anstellen.

Rennergebnis: Road America 180

Justin Marks, der vor zwei Wochen das Regenrennen auf dem Mid-Ohio Sports Car Course gewonnen hatte, fing sich beim ersten Boxenstopp eine Durchfahrtsstrafe ein. Eine starke Aufholjagd führte den Ganassi-Piloten wieder in Schlagdistanz zur Spitze. Doch in der letzten Runde wurde Marks in Kurve 3 von Owen Kelly (Gibbs-Toyota) umgedreht.

Damit sind die Rundkurs-Rennen im Xfinity-Kalender 2016 gefahren. Weiter geht's am kommenden Wochenende in Darlington.

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Über diesen Artikel
Rennserien NASCAR Xfinity
Veranstaltung Road America
Rennstrecke Road America
Fahrer Michael McDowell
Teams Richard Childress Racing
Artikelsorte Rennbericht
Tags elkhart lake, mcdowell, nascar, road america, rundkurs, rundstrecke, straßenkurs, xfinity