Supercars 2017: Bundesgericht ordnet Schlichtung mit Volvo an

Ob auch in der Supercars-Saison 2017 Volvo-Fahrzeuge in Australien fahren, soll in Kürze eine Schlichtung entscheiden – oder ein erneutes Gerichtsverfahren.

Das hat das australische Bundesgericht entschieden. Denn Garry Rogers Motorsport (GRM) hatte einen Prozess gegen den skandinavischen Hersteller Volvo angestrengt, um zu erwirken, auch 2017 mit den bisherigen S60-Rennwagen starten zu können.

Volvo wiederum zieht sich im Anschluss an die Supercars-Saison 2016 aus der Meisterschaft zurück und will die Autos 2017 nicht erneut in der Rennserie starten lassen.

Die vom Gericht angesetzte Schlichtung soll bis Mitte Dezember 2016 eine Lösung ergeben, sonst folgt im Februar 2017 eine erneute Gerichtsverhandlung. Doch dann wäre es zu spät für GRM, ein Alternativprojekt auf die Beine zu stellen, sollte Volvo Recht bekommen und die Autos samt Motoren aus Australien abziehen.

"Wir wollen einfach nur weiter Rennen fahren", sagt GRM-Chef Garry Rogers bei Fox. "Wir hätten die Fahrzeuge gern für ein weiteres Jahr, damit wir genug Zeit haben, um einen neuen Deal mit einer anderen Marke zu schließen. Und bisher hat uns unser Vertrag [mit Volvo] nicht gestattet, anderweitige Verhandlungen zu führen."

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Rennserien Supercars
Fahrer James Moffat , Scott McLaughlin
Teams Garry Rogers Motorsport
Artikelsorte News
Tags australien, bundesgericht, gericht, richter, schlichtung, supercars, volvo, volvo s60