Supercars-Serienchef: Volvo soll bleiben!

Der Serienchef der australischen Supercars, James Warburton, will die schwedische Marke Volvo dazu bewegen, ihre Fahrzeuge nach dem Ende der Saison 2016 doch nicht aus der Meisterschaft abzuziehen.

Es sei "enttäuschend" für den Sport und für das Volvo-Einsatzteam Garry Rogers Motorsport (GRM), dass Volvo seine komplette Ausrüstung um Rennautos und Motoren abberufe, ohne einen weiteren Einsatz in der Supercars-Rennserie zu ermöglichen, meint Warburton.

"Ich habe dem Management hier in Australien aber bereits gesagt, was ich davon halte, und sie gebeten, das Richtige zu tun", sagt er. Ziel dieser Maßnahme sei, die Fahrzeuge noch für mindestens ein Jahr in den Händen von GRM zu belassen, damit die Zukunft des Teams gesichert sei.

"Es wäre schön, wenn das klappt", sagt Warburton und zeigt zugleich Verständnis für die Haltung von Volvo: "Konzernentscheidungen sind Konzernentscheidungen. In Australien wird eben nur ein Prozent aller Autos weltweit verkauft."

So oder so: Noch ist der Volvo-Ausstieg nicht in trockenen Tüchern, denn GRM geht inzwischen gerichtlich gegen die Situation vor und will erwirken, dass das Volvo-Material auch im kommenden Jahr genutzt werden kann.

Volvo hatte bereits im Mai 2016 seinen Abschied aus den Supercars angekündigt. Die Marke war 2014 in die Meisterschaft eingestiegen und will sie nun trotz ersten Erfolgen nach drei kompletten Saisons wieder verlassen.

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Rennserien Supercars
Fahrer James Moffat , Scott McLaughlin
Teams Garry Rogers Motorsport
Artikelsorte News
Tags ausstieg, australien, grm, supercars, volvo