Analyse: So wird Porsche WEC-Weltmeister

Jamie klein analysiert, wie die Porsche-Stars Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas beim 6-Stunden-Rennen in Bahrain den Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) holen.

Das Porsche-Trio hat vor dem letzten Saisonrennen 17 Punkte Vorsprung auf den Toyota von Kamui Kobayashi, Mike Conway und Stephane Sarrazin.

Jani, Lieb und Dumas, die in der Saison bisher 152 Punkte gesammelt haben, reicht damit ein 5. Platz, um den Titel zu sichern. Sollte das Fahrzeug die Renndauer überstehen, stehen die Chancen sehr gut. Zudem wird das Schwesterauto sicher als Unterstützung auf der Strecke eingreifen.

Wenn die Startnummer 2 jedoch nur auf Platz 6 landet und Toyota das Rennen gewinnt, würde der japanische Hersteller die Weltmeisterschaft gewinnen, denn Porsche hat weniger 2. Plätze als Toyota gesammelt. 

 Sollte der Toyota mit der Startnummer 6 das Rennen nicht gewinnen, muss Porsche nur dafür sorgen, punktgleich mit den Japanern zu sein, weil sie in diesem Falle mehr Siege im Laufe der Saison eingefahren haben.

Die Szenarios auf einem Blick:

Falls Toyota auf ... landet...muss Porsche ... erreichen.

Platz 1 (mit Pole-Position) (161)

Platz 5 (162)

Platz 1 (ohne Pole-Position) (160)

Platz 5 (162)

Platz 6 mit Pole-Position (161)

Platz 2 (mit Pole-Position) (154) Platz 9 (154)
Platz 2 (ohne Pole-Position) (153)

Platz 10 (153)

Platz 11 (oder schlechter mit Pole-Positon) (153,5)

(Nach der Pole-Position ausfallen) (153)

Die Chefs beider Teams haben jedoch betont, sie würden das Rennen in Bahrain wie jedes andere behandeln, auch wenn es um die Titelentscheidung geht.

Porsche-LMP1-Vizepräsident Fritz Enzinger sagte gegenüber Motorsport.com: "Es sieht für uns einfach aus, aber genau das ist das Problem."

"Uns genügt Platz 5. Normalerweise ist das kein Problem für uns, wir werden aber sehen, was passiert. Wir gehen das Rennen genauso an wie das letzte. Hoffentlich bleiben die Fahrer entspannt und machen ihren Job."

Bildergalerie: Die WEC gastiert in Bahrain

Toyota-Teampräsident Toshio Sate äußerte sich gegenüber Motorsport.com: "Es ist nichts Besonderes. Wir geben wie immer alles. Unsere Renngeschwindigkeit ist gut. Daher werden wir wie gewohnt ins Rennen gehen."

"Die Strecke liegt uns. Wir haben dort 2013 und 2014 gewonnen. Unsere Geschichte liest sich wirklich gut. Natürlich wird es für uns bezüglich der Meisterschaftspunkte nicht einfach, aber wir nehmen die Herausforderung an."

Mit Informationen von Khodr Rawi und Erwin Jaeggi

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Über diesen Artikel
Rennserien WEC
Veranstaltung Bahrain
Rennstrecke Bahrain International Circuit
Fahrer Stéphane Sarrazin , Marc Lieb , Romain Dumas , Neel Jani , Mike Conway , Kamui Kobayashi
Teams Porsche Team , Toyota Racing
Artikelsorte Analyse
Tags bahrain, finale, lmp1, porsche, toyota, wec