Audi-Sportchef: Bessere Boxenstrategie führte zum WEC-Sieg von Toyota

Toyota hat das Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Fuji knapp vor Audi gewonnen. Die beiden Fahrzeuge überquerten die Ziellinie mit nur rund 1,4 Sekunden Abstand.

Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich sieht in der Boxenstrategie den Grund für die Niederlage: "Als Toyota beim letzten Boxenstopp den Strategievorteil eines späteren Stopps nutzen konnte und auf einen Reifenwechsel verzichtet hat, gingen sie erstmals in Führung."

"Loic Duval hat alles getan, um wieder an die Spitze zu kommen. Er hat einen Rückstand von zwölf Sekunden fast vollständig aufgeholt. Leider hat es nicht ganz gereicht."

Trotzdem ist Ullrich zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Unsere drei Fahrer haben eine tolle Leistung gezeigt. Wir haben bis zum Schluss gekämpft."

Mit dem 2. Platz hat Audi Punkte auf die Tabellenführer gutgemacht. Denn Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb landeten in ihrem Porsche nur auf Platz 5. 

Jedoch musste Audi mit dem Ausfall des Schwesterfahrzeugs einen Rückschlag hinnehmen. Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer mussten ihr Auto frühzeitig parken, weil die Motor-Generator-Einheit (MGU) ausfiel. 

Während das Team es schaffte, das Fahrzeug wieder auf die Strecke zu schicken, erklärten die WEC-Technik-Kommissare, dass das Auto nicht mehr der Homologierung entspräche. Audi zog daraufhin das Fahrzeug zurück. 

Bildergalerie: Das 6-Stunden-Rennen in Fuji

Ullrich kommentierte den Vorfall: "Das ist natürlich sehr schade,  denn die Mannschaft hat einen tollen Spirit gezeigt und alles getan, um eine zentrale Idee des Langstreckensports zu verwirklichen, nämlich auch unter solchen Umständen ins Ziel zu kommen."

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Über diesen Artikel
Rennserien WEC
Veranstaltung Fuji
Rennstrecke Fuji International Speedway
Fahrer Oliver Jarvis , Lucas di Grassi , Loic Duval
Teams Toyota Racing , Audi Sport Team Joest
Artikelsorte News
Tags audi, fuji, japan, toyota, wec