Neues Reglement in der WEC erst ab 2020

Das neue Reglement, das in der Langstrecken-WM (WEC) 2018 eingeführt werden sollte, ist um zwei Jahre auf 2020 verschoben worden.

Die Änderungen im Reglement, die für 2018 geplant waren, umfassen unter anderem eine Anhebung der Top-Hybrid-Klasse von 8 MJ auf 10 MJ, eine Anhebung der maximalen Hybrid-Systeme auf 3 und eine weitere Reduzierung des Benzindurchflusses.

Bei einem Treffen zwischen Porsche, Toyota, ACO-Präsident Pierre Fillon und dem Präsidenten der FIA-Langstreckenkommission, Sir Lindsay Owen-Jones, wurde beschlossen, diese Änderungen vorerst nicht einzuführen und das Reglement bis Ende 2019 stabil zu lassen.

Der Beschluss muss nun vom Motorsportweltrat bei seinem Treffen in zwei Wochen abgesegnet werden.

Außerdem sollen in der WEC Maßnahmen zur Kosteneinsparung ergriffen werden. Neben einer Beschränkung der Testtage und Zeit im Windkanal, soll auch das Personal, das bei den Rennen vor Ort ebenso reduziert werden wie die Anzahl der Aerodynamik-Bausätze pro Saison.

Es wird vermutet, dass diese Beschlüsse Folgen des Rückzugs von Audi aus der Meisterschaft sind, wodurch nur noch zwei Hersteller in der LMP1-Kategorie antreten: Porsche und Toyota und ein privat eingesetztes Auto von ByKolles.

Ab 2018 soll ein weiterer privater LMP1 des russischen Unternehmens BR Engineering dazukommen.

Werde Teil von etwas Großem!

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien WEC
Teams Porsche Team , Toyota Racing
Artikelsorte News
Tags fia, pierre fillon, réglement, wec