Übernimmt die Tourenwagen-WM die neuen DTM-Regeln?

Medienberichten zufolge könnte die Tourenwagen-WM (WTCC) schon in naher Zukunft das Klasse-1-Reglement von DTM und Super-GT übernehmen.

Auf Nachfrage von Motorsport.com zeigte sich ein WTCC-Teammanager jedoch "überrascht" von diesen Berichten.

Entgegen anderslautender Meldungen habe es bisher keine an alle beteiligten Rennställe gerichtete offizielle Information seitens der Veranstalter gegeben. Mehr als ein Gerücht ist der Umstieg auf die Klasse-1-Regeln zum jetzigen Zeitpunkt also nicht.

Zumal die Tourenwagen-WM in der Saison 2017 den 2. Entwicklungszyklus ihres eigenen TC1-Reglements beginnt, wonach die Fahrzeuge für weitere 3 Jahre – also bis einschließlich 2019 – in der WTCC eingesetzt werden sollen. Und bei einem früheren Wechsel auf ein anderes Regelwerk ginge die dafür veranschlagte Kosten-/Nutzenrechnung nicht mehr auf.

Es ist allerdings denkbar, dass sich WTCC-Promoter Eurosport Events mit anderen Konzepten beschäftigt, schließlich hat sich das 2014 eingeführte TC1-Reglement bisher nicht wie erhofft durchgesetzt.

Mit Citroën und Volvo kamen seither zwar 2 neue Marken dazu, doch es stehen weniger als 20 Autos in der Startaufstellung. Und Citroën zieht sich Ende 2016 bereits wieder werksseitig aus der Rennserie zurück.

Fraglich wäre ohnehin, ob sich die aktuellen WTCC-Marken Chevrolet, Citroën, Honda, Lada und Volvo überhaupt ein Klasse-1-Engagement leisten könnten. Alleine die Entwicklung eines solchen Fahrzeugs würde für sie wohl deutlich mehr Aufwand bedeuten als bisher.

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Rennserien WTCC , DTM
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