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Mikel Azcona gewinnt für Cupra das erste Pure-ETCR-Event

Mikel Azcona von Zengö Motorsport X Cupra schreibt Geschichte und siegt trotz einiger Widrigkeiten beim ersten Pure ETCR-Event auf der Rennstrecke von Vallelunga (Italien)

Bearbeitet: 05.04.2022, 09:30

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Mikel Azcona

Der Sieg des Spaniers war ein Meilenstein, denn er wurde der erste Sieger der neuen, rein elektrisch betriebenen Tourenwagen-Rennserie.

Azcona war einer von sechs Fahrern, die in Pool A für die beiden "Battles" am Samstag auf dem verkürzten Strecke eingeteilt waren, und führte die Tabelle nach zwei Siegen an.

Doch ein durch einen Reifenschaden verursachter Dreher während des Zeitfahrens A am Sonntagmorgen - das die Startaufstellung für das Superfinale A später am Tag festlegte - bedeutete, dass er beim längsten Rennen des Wochenendes als Letzter starten würde.

Eine atemberaubende Aufholjagd brachte ihm den Sieg, nachdem die Hyundai Motorsport N Velosters von Augusto Farfus und Tom Chilton auf den Plätzen eins und zwei liegend selbst Reifenschäden erlitten.

"Wir haben Geschichte damit geschrieben, beim ersten Wochenende der Pure ETCR dabei gewesen zu sein und es zu gewinnen", sagte Azcona.

"Ich bin superglücklich, denn nach dem freien Training war ich zuversichtlich für das Zeitfahren. Aber ich hatte wirklich Pech, als ich einen Reifenschaden am Heck hatte und beim Superfinale von hinten starten musste."

"Es war wirklich schwierig, mit fünf schnellen Autos vor mir ins Rennen zu gehen, aber das Team hat mich gut darüber informiert, wie ich das Power-Up nutzen kann. Ich bin einfach nur glücklich."

"Der Cupra war das ganze Wochenende über schnell und das Team hat wirklich tollen Arbeit geleistet. Es tut mir für meinen Teamkollegen leid, dass er solches Pech mit der Strafe hatte. Es ist toll, die Saison so zu beginnen."

 

Foto von: ETCR

Azconas Sieg im Superfinale A gegen seinen Cupra-Teamkollegen Jordi Gene bedeutete, dass der dritte Cupra von Mattias Ekström, der sich für das Superfinale B mit der Pole-Position qualifiziert hatte, der einzige Fahrer war, der ihm den Gesamtsieg streitig machen konnte.

Unglücklicherweise wurde Ekströms Ergebnis des Zeitfahren gestrichen, nachdem das Zengö-Team während der Session in der Boxengasse an seinem Auto gearbeitet und damit gegen die Parc-Ferme-Regeln verstoßen hatte.

Während Azcona zum Sieg stürmte, kämpfte sich Ekström durch das Feld. Am Ende fehlte ihm weniger als eine Sekunde auf den Sieger Jean-Karl Vernay. Dieses Ergebnis brachte den Hyundai-Piloten in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz vor Ekström.

Gene wurde Vierter der Gesamtwertung. Die beiden Alfa Romeo Giulia des Teams Romeo Ferraris-M1RA mit den Fahrern Luca Filippi und Rodrigo Baptista komplettierten in ihren jeweiligen SuperFinals das Podium und wurden am Ende Fünfter und Sechster der Gesamtwertung 

Die Briten Oli Webb (Romeo Ferraris-M1RA) und Tom Chilton (Hyundai Motorsport N) liegen nach dem ersten Event auf dem achten Platz der Gesamtwertung.

Die Rennserie hat ihre nächste Station in drei Wochen im Motorland Aragon (Spanien) wo sie im Rahmen einer Doppelveranstaltung mit der Schwesterserie FIA World Touring Car Cup (WTCC) stattfindet.

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