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Extreme E bekommt Nachwuchs: Rallye-Serie mit Wasserstoff-Autos geplant

Neben der Extreme E soll es auch bald eine mit Wasserstoff betriebene Meisterschaft geben - Ab 2024 plant Alejandro Agag mit der Extreme H

Die auf Batterien basierende Offroad-Meisterschaft Extreme E soll schon bald eine kleine Schwester bekommen: Ab der Saison 2024 soll neben den Elektro-SUV die Extreme-H-Serie für Furore sorgen, in der dieselben Odyssey-21-Autos zum Einsatz kommen werden, die aber nicht mit Batterien, sondern mit Wasserstoff betrieben werden.

Mit der Extreme E sowie Extreme H würden die zwei wichtigsten Elektroantriebe ein Testfeld für Ingenieure und Autohersteller bekommen. Wasserstoff wird seit langem wegen seiner Umweltfreundlichkeit angepriesen, da bei der Elektrolyse innerhalb der Zelle als einziges Nebenprodukt Wasser anfällt, weshalb mit Wasserstoff betriebene Elektroautos daher als "sauberes" Fortbewegungsmittel gelten.

Alejandro Agag, der Gründer der Formel E, Extreme E und bald auch Extreme H, hat schon bei der Präsentation seiner Elektro-Offroad-Meisterschaft im Jahr 2019 von der Möglichkeit gesprochen, Wasserstoffautos eine Spielwiese zu bieten, um ausgetestet zu werden. "Um den Klimawandel" zu bekämpfen, wolle der Spanier auf alle Technologien der Zukunft setzen.

Gleiches Auto, neue Energiequelle

Bei den Fahrzeugen wird sich auf dem ersten Blick nichts ändern: Das Einheitschassis des Odyssey 21 wird auch in der Extreme E eingesetzt. Die Team können ihren eigenen Antrieb in beiden Fahrzeugen verbauen, jedoch wird die Batterie mit einer Brennstoffzelle getauscht werden. So werden die Elektromotoren dann mit Wasserstoff befeuert.

Wasserstoff ist für die Extreme E schon heute ein wichtiges Element, da die Fahrzeuge an den Rennwochenenden mit Wasserstoff-Generatoren aufgeladen werden. Sollte die Extreme H rein auf Wasserstoff als Antriebsart im Auto setzen, wäre es womöglich aber nicht die erste Serie dieser Art auf der Welt. HWA hat im Jahr 2023 bereits eine Rennsport-Serie mit Wasserstoffautos mit rund 800 Pferdestärken geplant.

Alejandro Agag

Alejandro Agag ist bereit, seine Rallye-Meisterschaft in eine neue Ära zu führen

Foto: Extreme E

Agag freut sich bereits auf den Meilenstein in der Entwicklung seiner Offroad-Serien und stellt klar, dass die neue Meisterschaft eines Tages die Extreme E sogar ablösen könnte. Er sagt: "Wir sprechen aktuell mit den Extreme-E-Teams, um zu entscheiden, wie wir die Wasserstoffautos am besten im ein Rennwochenende integrieren. Zwei separate Kategorien, ein voller Wechsel auf Wasserstoff und gemeinsame Rennen: All das liegt auf dem Tisch."

Weniger Einfluss auf die Umwelt

Laut Agag ist das übergeordnete Ziel, den Fußabdruck der Serie noch kleiner werden zu lassen. Aktuell versucht die Extreme E, jeden Austragungsort ohne jegliche Spur eines Rennens zu verlassen und die Region mit Umweltprojekten zu unterstützen. "Wir könnten doppelte Rennaction bekommen, ohne zusätzliche Belastung zu schaffen", glaubt Agag.

Ex-Formel-1-Champion und Extreme-E-Teamchef Jenson Button ist vom Konzept der geplanten Extreme H begeistert: "Es ist bemerkenswert, dass Rennautos dieses Kalibers mit Wasserstoffzellen angetrieben werden, was uns noch mehr Rennen mit weniger Einfluss auf die Umwelt ermöglichen wird."

Die Extreme E hat im Jahr 2021 ihr Debüt gefeiert und insgesamt fünf Events ausgetragen. Nico Rosberg hat mit seinen Fahrern Johan Kristofferson und Molly Taylor den Titel geholt. Die Saison 2022 startete Mitte Februar in Saudi-Arabien. Das Team hat seinen Lauf fortgesetzt und den Auftakt gewonnen - jedoch ersetzt Mikaela Mikaela Ahlin-Kottulinsky in der Saison 2022 Taylor.

Mit Bildmaterial von Extreme E.

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