Gefahr Wüstenbildung: Deshalb startet die Extreme E in Saudi-Arabien

Am kommenden Wochenende startet die Extreme-E-Serie in ihre Debütsaison - Die Problematik der Wüstenbildung ist der Grund für den Auftakt in Saudi-Arabien

Gefahr Wüstenbildung: Deshalb startet die Extreme E in Saudi-Arabien

Am 3. und 4. April schlägt für die Extreme E die Stunde der Wahrheit. Die neue Elektro-Rallye-Serie startet in das erste Rennen ihrer Geschichte. Austragungsort ist al-'Ula in Saudi-Arabien im Nordwesten des Wüstenstaats. Die Meisterschaft startet an Orten, an denen der Klimawandel und die Umweltverschmutzung großen Einfluss haben und laut Seriengründer Alejandro Agag ist die Wüstenbildung ein heikles Thema der Gegenwart.

"Wir haben uns für unser erstes Rennen in al-'Ula entschieden, um auf die Gefahren der Verödung aufmerksam zu machen", so Agag. Saudi-Arabien ist bereits Heimat eines Formel-E-Rennens und der Rallye Dakar. Außerdem wird die Formel 1 im Jahr 2021 im Königreich debütieren. Trotz der Öffnung des Landes steht die Regierung immer wieder wegen Menschenrechtsverletzungen und der Unterdrückung der Frau im Fokus.

Für Saudi-Arabien ist die Extreme E ein weitere wichtige Säule, um das Land weg vom Öl hin zu einem diversifizierten Staat zu wandeln. Laut Kronprinz Prince Mohammad bin Salman hat das Programm "Vision 2030" Priorität. Im Zuge des Projekts soll die Erzeugung von Strom durch Windkraft und Solarenergie deutlich ausgebaut werden. So sollen jegliche Arten von Verschmutzung reduziert werden.

Prinz Khalid bin Sultan Al-Abdullah Al-Faisal, der Vorsitzende des nationalen Automobil- und Motorradverbandes, sagt: "Saudi-Arabien ist ein Land, das seit mehr als einem halben Jahrhundert Wüstenrallyes ausrichtet und die größte zusammenhängende Sandwüste der Welt beherbergt. Daher bietet es die ideale Kulisse für Extreme E, um auf die Herausforderungen der Wüstenbildung hinzuweisen."

Saudi-Arabien und die Extreme E seien "natürliche Partner", wenn es darum geht, auf die Notwendigkeit von umweltfreundlicher Energieproduktion aufmerksam zu machen, so Al-Faisal weiter. Die Region rund um al-'Ula bietet außerdem eine beeindruckende Landschaft und eine Prise Kultur, was den Tourismus in Saudi-Arabien ankurbeln soll, der Mitte 2019 für Menschen aus aller Welt geöffnet wurde.

Mit Bildmaterial von Extreme E.

geteilte inhalte
kommentare
"Scheiße, ist das cool!": Timo Scheider nach Extreme-E-Roll-out begeistert

Vorheriger Artikel

"Scheiße, ist das cool!": Timo Scheider nach Extreme-E-Roll-out begeistert

Nächster Artikel

Motorsport Images wird offizielle Fotoagentur der Extreme E

Motorsport Images wird offizielle Fotoagentur der Extreme E
Kommentare laden