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Jenson Button vor Extreme-E-Debüt: "Bin noch nicht sehr gut darin"

Weshalb Jenson Button in der Extreme E auch als Fahrer antritt und wie schwierig die Umstellung auf das Rennfahren in der Wüste ist

Jenson Button vor Extreme-E-Debüt: "Bin noch nicht sehr gut darin"

Mit Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Jenson Button bringen nicht weniger als drei Formel-1-Weltmeister ein eigenes Team in der neuen Elektro-SUV-Rennserie Extreme E an den Start Das sind die Stars der Extreme E, doch nur Button greift als Fahrer auch selbst ins Lenkrad.

Der Brite teilt sich das Auto mit der Schwedin Mikaela Ahlin-Kottulinsky, sieht sich selbst aber im Vergleich zu Mitbewerbern wie Sebastien Loeb, Johan Kristoffersson oder Carlos Sainz sen. noch als blutiger Anfänger im Off-Road-Racing an.

"Ich bin noch nicht sehr gut darin, will es aber werden", sagt der Formel-1-Weltmeister von 2009. "Das ist eine völlig neue Erfahrung und ganz anders als alles andere, was ich bisher gefahren bin. Es dauert ganz schön lange, bis man hier durchblickt, und es macht einem auch ein bisschen Angst."

"Es gibt eine Menge Staub, die Sicht ist sehr schlecht. Auf der Rundstrecke war jede Runde gleich, ich war es gewohnt konstant zu fahren. Hier ändert es sich von Runde zu Runde ein wenig. Das ist sehr ungewohnt", beschreibt Button die Herausforderungen.

Die Vorliebe für das Fahren auf losem Untergrund wurde Button allerdings ein Stück weit in die Wiege gelegt, denn sein Vater John fuhr früher Rallycross-Rennen. Eine Disziplin, in der sich Jenson Button vor einigen Jahren auch versucht hat.

"Ich bin ein paar Mal Rallycross gefahren und wollte das machen, aber zu dem Zeitpunkt sind die Kosten durch die Decke geschossen", blickt Button einige Jahre zurück. "Damals waren die ganzen Hersteller [in der Rallycross-WM] dabei, und es hätte zwölf bis 15 Millionen Pfund [14 bis 18 Millionen Euro] gekostet, um ein Team an den Start zu bringen."

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Geld, das Button seinerzeit nicht aufbringen konnte. Mit der Extreme E fand der 41-Jährige aber nun ein Betätigungsfeld, welches nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht sehr attraktiv ist. "Das ist vielleicht die beste Serie, um Sponsoren an Land zu ziehen", sagt Button. "Zum einen, weil sie elektrisch ist. Das ist eine neue Technologie, die wir in zehn bis 15 Jahren alle in unseren Autos nutzen werden."

Doch auch das einzigartige sportliche Format So laufen die Rennen ab wirkte auf Button anziehend: "Duelle Rad an Rad mit den besten Fahrern der Welt, Männern und Frauen - Sowas hat es noch nicht gegeben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Extreme E
Event Al-Ula
Fahrer Jenson Button
Urheber Markus Lüttgens