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12h Bathurst 2026: BoP-Zugeständnisse für Corvette und Ferrari

Corvette, Ferrari, Aston Martin und McLaren teils deutliche Zugeständnisse erhalten, wird Mercedes-AMG nach der Dominanz im Shootout eingebremst

12h Bathurst 2026: BoP-Zugeständnisse für Corvette und Ferrari

Corvette und Ferrari erfahren signifikante BoP-Zugeständnisse

Foto: Gruppe C Photography

Unmittelbar vor dem Start des 12-Stunden-Rennens von Bathurst 2026 hat die SRO Motorsports Group eine aktualisierte BoP-Tabelle (Balance of Performance) veröffentlicht, die zulasten der im Qualifying überragenden Mercedes-AMG GT3 geht. (Bathurst 12 Hour 2026 im kostenlosen Livestream!)

Diese Last-Minute-Korrekturen am Sonntagmorgen sind eine direkte Reaktion auf die Erkenntnisse aus den Freien Trainings und dem Qualifying, in denen sich eine deutliche Zweiklassengesellschaft zwischen den deutschen Herstellern und dem Rest des Feldes abgezeichnet hatte.

Besonders im Fokus steht die Corvette Z06 GT3.R, die an diesem Wochenende ihr lang erwartetes Debüt am Mount Panorama gibt. Die bisherige Performance der US-Boliden war jedoch ernüchternd: Die beiden JMR-Corvetten kamen im regulären Qualifying nicht über die Startplätze 24 und 25 hinaus.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, gewährt die SRO der Corvette nun ein Gewichtszugeständnis von 10 kg. Zudem wurde der minimale Heckflügelwinkel von 6,5 auf 6,2 Grad reduziert, was den nötigen Top-Speed auf den langen Geraden (Conrod Straight) bringen soll.

Noch massiver fallen die Anpassungen für den Ferrari 296 GT3 aus. Der Arise-Ferrari #26, der im Vorjahr noch sensationell um den Sieg kämpfte, erlebte bisher ein Wochenende zum Vergessen und qualifizierte sich lediglich auf Rang 18.

Nun darf der Ferrari stolze 15 kg ausladen. Hinzu kommt eine drastische Reduzierung des Heckflügelwinkels um fünf Grad sowie ein leicht erhöhter Ladedruck im mittleren Drehzahlbereich.

Ähnliche Turbo-Erleichterungen erhält auch der McLaren 720S GT3 Evo, der zusammen mit dem Aston Martin Vantage GT3 ebenfalls 10 kg Gewicht einsparen darf.

Diese Maßnahmen dienen als Gegengewicht zur Übermacht der Mercedes-AMG-Flotte. Im Top-10-Shootout besetzte der Stern die ersten drei Startplätze, wobei Cameron Waters mit einer 2:01.079 Minuten die zweitschnellste Runde der Bathurst-Geschichte in den Asphalt brannte.

Um die AMG-Festspiele im Rennen nicht zu einem einsamen Triumphzug werden zu lassen, müssen alle Mercedes-AMG GT3 Evo nun ein Zusatzgewicht von 5 kg zuladen.

Vor allem für den EBM-Porsche #61 und den GruppeM-Mercedes #888, die nach ihren Rückschlägen (Disqualifikation beziehungsweise Motorprobleme) vom Ende des Feldes starten, wird das zusätzliche Gewicht oder die Erleichterungen der Konkurrenz eine Rolle bei der geplanten Aufholjagd spielen.

Das Rennen beginnt um 5:45 Uhr Ortszeit (19:45 Uhr MEZ).

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