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Zwei Tausendstelsekunden entscheiden Pole im Prototype Cup Germany

Oscar Tunjo fährt im Qualifying zum Samstagsrennen des Prototype Cup Germany auf dem Nürburgring 2025 0,002 Sekunden schneller als Danny Soufi

Zwei Tausendstelsekunden entscheiden Pole im Prototype Cup Germany

Oscar Tunjo holte die Pole fürs Samstagsrennen

Foto: ADAC Motorsport

In einem extrem engen ersten Qualifying des Prototype Cup Germany holte sich Oscar Tunjo (Gebhardt Motorsport) die Poleposition. Der Gebhardt-Pilot war in seiner schnellsten Runde 0,002 Sekunden schneller als Danny Soufi (Konrad Motorsport), der Rang zwei eroberte. Und auch Mattis Pluschkell (Mücke Motorsport) auf Platz drei musste sich nicht verstecken, sein Rückstand auf Tunjo betrug gerade einmal 0,041 Sekunden.

"Ich bin natürlich happy über die Poleposition", so Tunjo, der auf dem Nürburgring erstmals zusammen mit Alexzander Kristiansson (Gebhardt Motorsport) antritt. "Ich hatte gestern ja schon vorausgesagt, dass es ein enges Qualifying wird und das ist es auch geworden. Die Sprintstrecke des Nürburgrings, die wir hier nutzen, ist relativ kurz und außerdem kennt jeder Fahrer und jedes Team diese Strecke sehr gut. Deshalb war mir schon klar, dass es hier eng werden wird."

Nur zwei Tausendstelsekunden hinter Tunjo fand sich Soufi auf Platz zwei des Qualifyings wieder. "Wir hatten die Pace für die Poleposition und der Rückstand von 0,002 Sekunden ist auch extrem minimal. Deshalb kann ich mit meiner Leistung glücklich sein", gibt der US-Amerikaner zu Protokoll. Soufi ist zusammen mit seinem Partner Pavel Lefterov (Konrad Motorsport) aktuell Tabellenführer im Prototype Cup Germany.

Als Gesamtzweite sind Pluschkell und Maksymilian Angelard (Mücke Motorsport) in die Eifel gekommen und auch Pluschkell machte in seinem Qualifying einen guten Job. "Die Strecke war heute etwas schlechter als gestern, das Auto rutschte etwas mehr. Außerdem sind mir in den besten Runden jeweils kleine Fehler in der Schikane unterlaufen, was schon ausgereicht hat, um nicht die Poleposition zu holen. Aber ich denke, wenn man knapp hinter Oscar und Danny landet, dann muss man sich nicht verstecken; die beiden sind schon verdammt schnelle LMP3-Fahrer."

Mattias Bjerre Jakobsen (Mücke Motorsport), Jacob Erlbacher (Badischer Motorsport Club), Sven Barth (Aust Motorsport), Zino-Ferret Fahlke (Konrad Motorsport), Michael Herich (Gebhardt Motorsport) und Thomas Ambiel (Rinaldi Racing) folgten auf den Plätzen.

Dabei bewegte Herich erstmals den Duqueine mit der Startnummer 80, zuvor saß er im Wagen mit der Nummer 1. "Auch wenn es die gleichen Automodelle sind, verhält sich die Nummer 80 anders. Ob es besser oder schlechter ist, ist schwierig zu sagen, aber ich habe mich in der 80 auf Anhieb wohl gefühlt."

Der Trophy-Pilot blickt auch zufrieden auf sein Qualifying. "Ich habe mich von Runde zu Runde gesteigert, mit dem Abstand von 1,6 Sekunden zur Spitze bin ich zufrieden. Schön ist auch, dass Mikkel und ich fast die gleichen Rundenzeiten fahren." Mit Mikkel C. Johansen bestreitet Herich an diesem Wochenende erstmals ein LMP3-Rennen.

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