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McLaren legt sich fest: Keine volle IndyCar-Saison 2019
Am Rande des Grand Prix der USA der Formel 1 stellt McLaren-Boss Zak Brown klar, dass ein Vollzeit-Einstieg seines Teams in die IndyCar-Serie frühestens 2020 erfolgt - Indy 500 für 2019 möglich
Mario Fritzsche Jonathan Noble
Bearbeitet: 19.10.2018, 18:20
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Als Fernando Alonso im August verkündete, dass die Saison 2018 seine letzte in der Formel 1 ist, deutete alles auf einen Wechsel des zweimaligen Weltmeisters in die IndyCar-Serie hin. Nach zunächst missverständlichen Ausführungen seitens McLaren wurde während der vergangenen Wochen und Monate zunehmend deutlich, dass die Verbindung Alonso/McLaren in einem solchen Fall auch 2019 über die Formel 1 hinaus Bestand haben würde.
Nun kommt es aber, zumindest was 2019 betrifft, anders. McLaren-Boss Zak Brown nämlich hat am Trainingstag des Grand Prix der USA in Austin klargestellt, dass es ein Vollzeit-IndyCar-Programm von McLaren in der Saison 2019 nicht geben wird.
"Was die IndyCar-Serie angeht, haben wir die Entscheidung getroffen, 2019 nicht auf Vollzeitbasis anzutreten", so Brown, der die Begründung dafür gleich hinterher schiebt: "Wir sind einfach noch nicht bereit und konzentrieren uns sehr auf die Formel 1. Deshalb werden wir das [IndyCar] 2019 nicht machen." Eine volle Saison von McLaren in den USA wird es somit frühestens 2020 geben. "Wie ich bereits zuvor betont habe, gibt es unsererseits den Wunsch, das in naher Zukunft zu machen", unterstreicht Brown.
Zak Brown, McLaren-Boss, mit Fernando Alonso, McLaren
Foto: Sam Bloxham / LAT Images
Das heißt aber nicht, dass auch ein Start beim Indy 500 des Jahres 2019 bereits zu den Akten gelegt wurde. "Was das Indy 500 betrifft, so werden wir diesbezüglich in der Winterpause eine Entscheidung treffen", sagt der McLaren-Boss. Sollte diese positiv ausfallen, ist davon auszugehen, dass Alonso der Fahrer sein wird. Der Spanier wusste bei seinem Indy-500-Debüt im Mai 2017 auf Anhieb zu überzeugen und verbuchte vom fünften Startplatz kommend 27 Führungsrunden, bevor ihm 20 Runden vor Rennende der Honda-Motor im Heck seines von Andretti Autosport in Kooperation mit McLaren eingesetzten Boliden hochging.
Motorschaden: Fernando Alonso, Andretti Autosport Honda, beim Indy 500 2017
Foto: F. Peirce Williams / LAT Images
Ob McLaren bei einem möglichen Indy-500-Start 2019 und in einer möglichen vollen IndyCar-Saison 2020 erneut mit Honda oder aber mit Chevrolet als Motorenpartner zusammenarbeiten würde, ist noch offen. Die Variante Chevrolet war bereits für 2019 gerüchteweise im Gespräch, indem man Teile von Andretti Autosport zu Harding Racing ausgegliedert hätte. Diese Variante hat sich nun aber zumindest für eine volle Saison 2019 zerschlagen.
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