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Nach Barcelona-Tragödie: Rossi und Lorenzo wieder in der MotoGP-Sicherheitskommission

Valentino Rossi und Jorge Lorenzo haben zugesagt, am Treffen der Sicherheitskommission der MotoGP am Freitag teilzunehmen. Die vorherige Sitzung in Barcelona hatten beide geschwänzt.

Petra Wiesmayer

Petra Wiesmayer

Bearbeitet: 05.07.2016, 13:25

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Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing, und Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Marc Marquez, Repsol Honda Team, overtakes Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing, Marc Marquez, Repsol Honda Team

Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

1. Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

Marc Marquez, Repsol Honda Team, Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Start: Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing, führt

Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

1. Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Rossi hatte außerdem bereits sämtliche Sitzungen der Kommission seit dem Zwischenfall mit Marc Marquez in Sepang 2015 ausgelassen. Insbesondere nach dem tödlichen Unfall des Moto2-Fahrers Luis Salom im Barcelona musste der Italiener für seine Abwesenheit heftige Kritik einstecken.

Die zehn Fahrer, die in Barcelona an der Sitzung teilnahmen, hatten sich einstimmig dafür entschieden, auf die Formel-1-Strecke des Circuit de Catalunya auszuweichen, um die gefährliche Kurve 12, in der der tödliche Unfall passiert war, zu vermeiden.

In Assen werden nun beide Yamaha-Werksfahrer wieder am Sicherheits-Meeting teilnehmen.

 

„Ich denke, ich werde morgen hingehen“, sagte Rossi. „Weil wir über Barcelona sprechen werden um zu sehen, was wir in Zukunft tun können. Ich denke, das ist wichtig.“

Lorenzo, der aufgrund seines „vollen Terminplans“ bei den Meetings normalerweise ebenfalls durch Abwesenheit glänzt, will in Assen auch eine Ausnahme machen und teilnehmen.

„Normalerweise ist mein Terminkalender sehr gefüllt und ich ziehe es vor, nicht hinzugehen und den anderen Fahrern zu vertrauen“, sagte der Spanier.

Bildergalerie: Valentino Rossi

„Ich denke aber, morgen wird sehr wichtig, weil wir entscheiden werden, was wir in Montmelo machen.“

Thema wird hierbei sein, wie man künftig die beiden Kurven 10 und 12 entschärfen kann, um zum ursprünglichen MotoGP-Layout des Kurses zurückkehren zu können.

„Wir müssen sehen, ob es eine Möglichkeit gibt, den normalen MotoGP-Kurs wieder zu befahren, denn er ist besser“, sagte Rossi.

 

„Aber es genügt in meinen Augen nicht, da ein Kiesbett zu haben, wo Luis verunglückt ist. Wenn wir diese Kurve fahren wollen, brauchen wir mehr Auslaufzone und müssen die Tribüne zurückversetzen.“

„Auch bei Kurve 10 ist es schwierig zu sagen, was am besten ist. Das normale Layout ist sicherer, denn das Risiko, wenn ein Fahrer beim Anbremsen einen Fehler macht, wie Iannone [als er mit Lorenzo kollidierte] ist geringer.“

„Die Auslaufzone ist aber auch nicht groß genug. Ich weiß es nicht. Wir werden es morgen sehen.“

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