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WEC 24h Le Mans

BoP GTE-Pro 24h Le Mans: Fast alle Autos verändert

Die Balance of Performance für die 24 Stunden von Le Mans 2018 sieht noch einmal Änderungen an allen Autos bis auf den Porsche 911 RSR

Heiko Stritzke

Heiko Stritzke

Bearbeitet: 19.06.2018, 14:10

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#94 Porsche GT Team Porsche 911 RSR: Romain Dumas, Timo Bernhard, Sven Müller

#54 Spirit of Race Ferrari 488 GTE: Thomas Flohr, Francesco Castellacci, Giancarlo Fisichella

#81 BMW Team MTEK BMW M8 GTE: Martin Tomczyk, Nicky Catsburg

#91 Porsche GT Team Porsche 911 RSR: Richard Lietz, Gianmaria Bruni, Frédéric Makowiecki, #92 Porsche GT Team Porsche 911 RSR: Michael Christensen, Kevin Estre, Laurens Vanthoor, #94 Porsche GT Team Porsche 911 RSR: Romain Dumas, Timo Bernhard, Sven Mülle

#51 AF Corse Ferrari 488 GTE EVO: Alessandro Pier Guidi, James Calado, Daniel Serra

#63 Corvette Racing Chevrolet Corvette C7.R: Jan Magnussen, Antonio Garcia, Mike Rockenfeller

#68 Ford Chip Ganassi Racing Ford GT

Der ACO hat die Balance of Performance (BoP) für die 24 Stunden von Le Mans 2018 noch einmal angepasst. Gegenüber dem Balancing beim Testtag wurden alle Autos noch einmal neu eingestuft - bis auf den Porsche 911 RSR, der beim Testtag die Bestzeit markiert hatte. Aston Martin, BMW, Corvette, Ferrari und Ford erfuhren allesamt Änderungen.

Einen Boost gibt es im wahrsten Sinne des Wortes für den brandneuen Aston Martin Vantage GTE: Der Vier-Liter-V8 bekommt über das gesamte Drehzahlband hinweg 0,04 bar mehr Ladedruck. Um das auszugleichen, gibt es vier Liter mehr Tankinhalt. Die Aston Martin standen beim Testtag noch ziemlich auf verlorenem Posten und hatten bis zu fünf Sekunden Rückstand auf die Porsche.

GTE-Show bei 24h von Le Mans:

Für Ferrari und BMW gibt es ein wenig mehr Ladedruck, Letztere müssen dafür 13 Kilogramm zuladen und bekommen vier Liter Sprit gestrichen. Auch Corvette bekommt zehn Kilogramm Gewicht rein. Überraschend hingegen die Änderungen bei Ganassi: Die Ford GT, die beim Testtag bereits zweite Kraft hinter Porsche waren, dürfen noch einmal 13 Kilogramm ausladen. Da nimmt man minus 0,01 bar Ladedruck und zwei Liter weniger Sprit wohl gerne in Kauf.

In der GTE Am gibt es nur eine einzige Änderung: Der ältere Aston Martin Vantage erhält zwei Liter mehr Sprit gegenüber dem Testtag. Ansonsten bleiben alle Fahrzeuge, wie sie schon Anfang Juni waren.

Die GTE-Pro-Änderungen im Überblick (in Klammern Veränderung zum Testtag)

Fahrzeug Gewicht Ladedruck Restriktor Tank Aston Martin Vantage GTE 1.268 kg 1,31-1,48 bar (+0,04) - 105l (+4) BMW M8 GTE 1.281 kg (+13) 1,30-2,10 bar (+0,01) - 97l (-4) Corvette C7.R 1.254 kg (+10) - 29,5 mm 96l Ferrari 488 GTE Evo 1.291 kg 1,39-1,69 bar (+0,01) - 92l Ford GT 1.267 kg (-13) 1,20-1,42 bar (-0,01) - 96l (-2) Porsche 911 RSR 1.259 kg - 30,3 mm 101l

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