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"Gruseligste Strecke": NASCAR-Veteran völlig geschockt von der Nordschleife

Über 900 Rennen Erfahrung - doch auf der Nürburgring-Nordschleife gerät selbst NASCAR-Veteran Kenny Wallace an seine Grenzen

"Gruseligste Strecke": NASCAR-Veteran völlig geschockt von der Nordschleife

Kenny Wallace war von seiner Runde auf der Nordschleife sichtlich beeindruckt

Foto: Kenny Kenny

Wer über 900 Rennen in den höchsten NASCAR-Ligen auf dem Buckel hat, den sollte so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Doch Kenny Wallace erlebte bei seinem Europa-Trip nun eine Überraschung, die ihn sichtlich mitgenommen hat. Der 62-jährige US-Veteran wagte sich zum ersten Mal auf die Nürburgring-Nordschleife und sein Fazit ist eindeutig: "Das ist die gruseligste Rennstrecke der Welt!"

Eigentlich ist die Wallace-Familie in den USA Kult. Bruder Rusty ist Hall-of-Famer, Mike ein Truck-Serien-Sieger und Kenny selbst stand zehn Mal beim Daytona 500 am Start. Er kennt die Highspeed-Ovale von Talladega und Indianapolis in- und auswendig. Doch die 20,8 Kilometer in der Eifel sind ein ganz anderes Kaliber.

Im Rahmen der Touristenfahrten mietete sich Wallace einen speziell modifizierten, 405 PS starken BMW M2. Schon nach den ersten Metern in der "Grünen Hölle" wurde ihm mulmig. Besonders die Enge des Asphalts machte dem US-Star zu schaffen.

"Ihr glaubt, Darlington sei die Strecke, die schwierig zu zähmen ist? Das hier muss die gruseligste Rennstrecke sein, auf der ich je in meinem Leben war", sagte Wallace in einem Video in den sozialen Medien. Er verglich den Kurs aufgrund der fehlenden Auslaufzonen sogar mit einem engen "Flur".

Chaos bei den Touristenfahrten: "Dachte, die Runde endet nie"

Was für Nordschleifen-Stammgäste Alltag ist, sorgte bei dem NASCAR-Haudegen für pures Unbehagen: Der wilde Mix aus Fahrzeugen während der öffentlichen Fahrten. Auf der Nordschleife teilen sich bei den Touristenfahrten teils hochgezüchtete Boliden die Strecke mit ganz gewöhnlichen Pkw.

"Es ist eine 13 Meilen lange Strecke und ich dachte: Mein Gott, diese Runde wird niemals enden", so Wallace weiter. "Ich wurde von echten Rennwagen überholt und dazwischen gab es dann ganz normale Autos."

Obwohl Kenny Wallace in seiner Karriere auch auf namhaften Rundstrecken unterwegs war, konnte ihn nichts auf das Erlebnis Nürburgring vorbereiten. Selbst im Vergleich zu den gefährlichsten Ovalen der Welt zieht die Nordschleife für ihn in Sachen Nervenkitzel vorbei. Ein Mietwagen in der Eifel hat den Veteranen am Ende wohl mehr beeindruckt als jeder Sieg auf dem Dirt-Track.

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