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Kader für das neue Fahrerinnen-Entwicklungsprogramm von More than Equal bekannt gegeben

Die Förderung des weiblichen F1-Nachwuchses ist einen Schritt vorangekommen: die Namen des ersten Aufgebots weiblicher Piloten für "More than Equal" sind veröffentlicht worden. Das wegweisende Fahrerentwicklungsprogramm wurde vom ehemaligen F1-Piloten David Coulthard mitbegründet.

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Zu dieser Gruppe gehören sechs talentierte 13- bis 14-Jährige Mädchen aus Australien, Österreich, der Tschechischen Republik, Malaysia, der Slowakei und dem Vereinigten Königreich, die nun alle ein technisches und taktisches Trainings- und Entwicklungsprogramm absolvieren werden, das darauf abzielt, mindestens eine von ihnen in die Startaufstellung eines Grand Prix zu bringen.

Weitere vier Fahrerinnen im Alter von unter 13 Jahren aus Italien, Japan, Polen und dem Vereinigten Königreich werden an einem neuen Vorbereitungsprogramm teilnehmen, das darauf abzielt, ihre Talente mit altersgerechtem Coaching und Unterstützung weiterzuentwickeln, um sie später in das volle Programm aufzunehmen.

Für die Hauptgruppe ausgewählt wurden Ivonn Simeonova aus Österreich, Katrina Thung aus Malaysia, Kristýna Kalistová aus der Tschechischen Republik, Lana Flack aus Australien, Laura Bubenová aus der Slowakei und Skye Parker aus Großbritannien.

Schirmherr David Coulthard meint: "Dies ist ein sehr aufregender Moment. Diese Gruppe talentierter junger Fahrerinnen wird nun an einem Programm teilnehmen, das speziell auf ihr Alter und ihr Geschlecht zugeschnitten ist und bei dem sie von spezialisierten Trainern unterstützt werden, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen".

Das Gleichgewicht wiederherstellen

Seit 1950 hat es mehr als 1.000 F1-Rennen gegeben, an denen 772 verschiedene Fahrer teilgenommen haben. Doch nur FÜNF weibliche Fahrer versuchten, sich für ein Rennen zu qualifizieren, und nur ZWEI haben es jemals in ein Rennen geschafft.

Die erste war Maria Teresa de Filippis, die bei drei Rennen startete und beim Großen Preis von Belgien 1958 den 10. Platz belegte. Die zweite war die Italienerin Lella Lombardi, 17 Jahre später, die für RAM, March, Williams und Brabham fuhr und beim verkürzten Großen Preis von Spanien 1975 Sechste wurde.

Giovanna Amati war 1992 die letzte Frau, die an einem F1-Rennen teilnahm, aber nachdem sie sich dreimal nicht qualifizieren konnte, wurde sie durch Damon Hill ersetzt. Seitdem haben fünf Frauen getestet oder F1-Demofahrten absolviert - Sarah Fisher, Katherine Legge, Susie Wolff, Maria de Villota und Jessica Hawkins.

Fast 50 Jahre sind vergangen, seit das letzte Mal eine weibliche Fahrerin in der Formel 1 antrat. Die Philosophie von "More than Equal" besteht darin, anhand von Daten und Fakten die Hürden zu identifizieren, die Frauen und Mädchen davon abhalten, sich im Motorsport durchzusetzen. Dafür wählt man einen faktenorientierten Ansatz, um die Leistungslücke zwischen den Geschlechtern zu schließen. Frauen sind heute in vielen verschiedenen Hochleistungsbereichen zu finden, z. B. als Kampfpilotinnen und Astronautinnen - warum nicht auch in der Formel 1?

Eine neue Art von Entwicklungsprogramm

Das "More than Equal Driver Development Programme" verfolgt einen olympischen Ansatz zur frühzeitigen Talenterkennung und zur Bereitstellung eines altersgerechten, leistungsstarken Coaching-Umfelds, das darauf ausgerichtet ist, das Potenzial der weiblichen Athleten zu maximieren. Es ist das erste seiner Art im Motorsport, das speziell für Fahrerinnen entwickelt wurde.

David Coulthard gründete More than Equal gemeinsam mit dem Unternehmer und Philanthropen Karel Komárek und holte Sport- und Wirtschaftsexperten wie Ali Donnelly von Sport England als CEO, die Vorsitzende Karen Webb Moss vom IOC und Aquatics GB sowie Kate Beavan von der Formel 1 als strategische Beraterin ins Boot.

Der ehemalige britische Radsporttrainer Tom Stanton, der bereits Trainingsprogramme auf olympischem Niveau entwickelt hat, ist Leiter der Fahrerentwicklung, und zu den Fahrertrainern gehören Jordan King und Sarah Moore. Alle drei waren maßgeblich am Auswahlverfahren beteiligt.

Die Kandidatinnen wurden anhand des programminternen "Global Talent"-Rankingsystems ausgewählt. Es ermöglicht den Vergleich verschiedener Personen, ohne dass diese an derselben Rennserie oder Rennveranstaltung teilnehmen. Jede Kandidatin wird zudem als Mensch, Sportler und Leistungsträger analysiert.

Die führende evidenzbasierte Coaching-Gruppe Hintsa Performance wird nun gemeinsam mit dem Trainerstab von More than Equal ein maßgeschneidertes Programm mit technischem und taktischem Coaching, körperlicher Vorbereitung und persönlicher Entwicklung bereitstellen, um die Mädchen zu coachen, zu betreuen und ihre Karriere zu unterstützen.

Donnelly erklärt: "Wir wollen zeigen, dass wir mit der richtigen Unterstützung zu Beginn ihrer Karriere die Entwicklung talentierter Fahrerinnen beschleunigen können, damit sie die gleichen Chancen haben, an die Spitze des Sports zu gelangen."

Komárek fügte hinzu: "Die Unterstützung dieser aufstrebenden Talente in einer kritischen Phase ihrer Entwicklung baut auf unserem Engagement für Chancengleichheit und die Beseitigung der Barrieren auf, die Frauen im Motorsport jahrzehntelang eingeschränkt haben."

Letztes Jahr veröffentlichte More than Equal seinen ersten Forschungsbericht mit dem Titel "Inside Track". In ihm wurden die Hindernisse aufgezeigt, mit denen Mädchen und Frauen im Motorsport konfrontiert sind und Lösungen vorgeschlagen, die diese beseitigen könnten.

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.morethanequal.com 

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