"Könnte Albtraum werden": Extreme-E-Piloten befürchten Schlammschlacht

Scheibenwischer am Anschlag und große Unterschiede beim Start: Der sehr schlammige Untergrund wird beim Saisonfinale der Extreme E zur Herausforderung

"Könnte Albtraum werden": Extreme-E-Piloten befürchten Schlammschlacht

"Dein Leben hängt buchstäblich davon ab, dass der Wischer die Windschutzscheibe frei macht": Das sagt Ganassi-Pilot Kyle LeDuc im Gespräch mit der englischsprachigen Ausgabe von Motorsport.com vor dem Jura-X-Prix im englischen Dorset, dem Saisonfinale der Extreme E 2021 hier im Livestream.

Zwar sind für das Wochenende für das Gelände auf dem Truppenübungsplatz Bovington keine Regenfälle vorhergesagt, doch auf dem lehmigen Untergrund gibt es sehr viel Schlamm und stehendes Wasser, welches für die Fahrerinnen und Fahrer schon im Freien Training am Freitag zur Herausforderung.

"Es wird wirklich brenzlig werden", meint LeDuc. "Der Schlamm, ich bin mir nicht sicher, ob wir vermitteln können, wie er aussieht. Man ist buchstäblich ohnmächtig. Du fährst in eine Pfütze, sie schiebt sich vorwärts, und du fährst in dein eigenes Wasser. Du wartest nur noch auf die Scheibenwischer", so der US-Amerikaner.

Allerdings sind die Sichtprobleme nach Meinung von LeDuc nicht so schlimm wie beim Saisonauftakt in Saudi-Arabien, als die gewaltige Staubentwicklung für einen Blindflug sorgte. In England sei die Sicht immer nur kurz behindert.

"Hier geht es nur um Sekundenbruchteile einer Katastrophe, und damit kann man umgehen", meint LeDuc. "Es könnte ein Albtraum werden, total chaotisch, aber ich sehe eine gute Rennlinie."

Eine entscheidendere Rolle könnte das Wasser allerdings beim Start spielen. "Die Startlinie befindet sich an der schlammigsten Stelle der Strecke. Es ist wirklich sumpfig", sagt United-Andretti-Pilotin Catie Munnings.

Das Problem hierbei: "Das ist ungleichmäßig über die Strecke verteilt, sodass einige der Linien auf der Außenseite wirklich guten Grip haben und in der Mitte ist es wie ein Sumpf", berichtet Munnings. "Es wird also einen großen Abstand zwischen den Autos geben, je nach Position in der ersten Kurve."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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