Kuriose Szene beim Renault-Clio-Cup: Zu wenig Startplätze für das Feld!

Beim Renault-Clio-Cup in Magny-Cours mussten Autos mangels Startpositionen aus improvisierten Plätzen in der letzten Kurve starten - Lauf 2 mit anderem Prozedere

Kuriose Szene beim Renault-Clio-Cup: Zu wenig Startplätze für das Feld!

Viele Motorsport-Serien müssen in Zeiten von gesellschaftlichem Wandel, Corona-Pandemie und Co. mit ausgedünnten Starterfeldern auskommen. Im Renault-Clio-Cup scheint das jedoch nicht der Fall zu sein. Dort kam es an diesem Wochenende beim ersten Rennen im Rahmen der GT-World-Challenge Europe in Magny-Cours zu kuriosen Szenen.

Gleich 38 Fahrzeuge gingen an diesem Wochenende im Renault-Clio-Cup an den Start, und die Streckenbetreiber waren auf diesen Ansturm offensichtlich nicht vorbereitet. Denn es gab weniger Startplätze auf der Strecke, als Fahrzeuge an den Start gingen!

Ein Fehler, der den Organisatoren offenbar erst kurz vor dem Start des ersten Rennens auffiel. Dort quetschten sich die Fahrzeuge in ihrer Not auf die Start-Ziel-Gerade, weshalb die Startaufstellung vor dem Start erst einmal aussortiert werden musste.

Es dauerte einige Minuten, bis die Startaufstellung für den stehenden Start schließlich bezogen war. Die ganze Szenerie sorgte dafür, dass die hintersten Fahrzeuge aus improvisierten Positionen in der letzten Schikane in das Rennen starten mussten. Das Rennen gewann letztlich der amtierende Meister des französischen Renault-Clio-Cups, Nicolas Milan, vor David Pouget und Marc Guillot.

Für den zweiten Lauf reagierten die Organisatoren auf den Fauxpas des ersten Rennens und passten die Start-Prozedur an. Anstelle eines stehenden Starts absolvierte das Feld eine Einführungsrunde hinter dem Safety-Car, ehe der Lauf fliegend gestartet wurde. Lauf 2 ging ebenfalls an Milan, dieses Mal vor Anthony Jurado. Guillot wurde erneut Dritter.

Mit Bildmaterial von Renault Sport.

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