Lausitzring: Für Umbau 2018 fehlen noch Millionen

Bislang haben die Betreiber des Lausitzrings noch nicht das erforderliche Budget zusammen, um die Rennstrecke in der Motorsport-Saison 2018 wie geplant umzubauen.

Wie rbb-online.de berichtet, könnte sich das Land Brandenburg mit Fördergeldern in Höhe von 4 Millionen Euro an den Bauarbeiten beteiligen. Doch das reicht nicht, um das komplette Volumen der Maßnahmen abzudecken. Laut Plan sind rund 10 Millionen Euro erforderlich.

Noch ist aber nicht das letzte Wort gesprochen. Schon im April 2017 wollen Rennstrecke und Bundesland noch einmal miteinander verhandeln. Ein entsprechendes Gutachten, das als Grundlage für die Gespräche dienen soll, liegt bereits vor.

Für den Umbau des Lausitzrings zeichnet der aus der Formel 1 bekannte Streckenarchitekt Hermann Tilke verantwortlich. Ihm wird die Aufgabe zuteil, den Kurs bei Klettwitz einerseits zu modernisieren, andererseits attraktiver zu gestalten, sodass mehr Überholchancen entstehen.

In jedem Fall soll die 17 Jahre alte Anlage grundlegend überarbeitet werden und mindestens ein neues Asphaltband erhalten.

"Wir müssen die Strecke an die Anforderungen im modernen Motorsport anpassen", erklärte Lausitzring-Chef Josef Meier unlängst im Rahmen einer Pressekonferenz vor Ort.

"Es wird sicherlich schwierig sein, ohne diese Änderungen auch weiterhin den Lausitzring für Großveranstaltungen zu betreiben."

Zu diesen Großveranstaltungen zählen das Motorsport-Festival von DTM und GT-Masters, aber auch der Deutschland-Auftritt der Superbike-WM (WSBK) sowie das Red-Bull-Air-Race.

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