McLaren-Werksvertrag für Marvin Kirchhöfer: Wo geht die Reise hin?

Marvin Kirchhöfer ist von McLaren als Werksfahrer verpflichtet worden - ADAC GT Masters und GTWC Europe oder doch DTM mit neuem Team?

McLaren-Werksvertrag für Marvin Kirchhöfer: Wo geht die Reise hin?

Er ist am Ziel: Marvin Kirchhöfer hat einen Werksfahrervertrag von McLaren bekommen. Nach überzeugenden Leistungen auf der Corvette C7 GT3-R im ADAC GT Masters 2021 ist der 27-Jährige nun von McLaren Automotive verpflichtet worden.

"Worte können nicht beschreiben, was dieses neue Kapitel für mich bedeutet, und wie stolz ich bin, Teil der McLaren-Customer-Racing-Familie zu werden. Dank an alle, die Teil dieser Reise waren", sagt Kirchhöfer. "Der McLaren-Familie beizutreten, ist schon sehr besonders. Ich bin unglaublich stolz, McLaren als Werksfahrer zu repräsentieren."

McLaren-GT3-Chef Ian Morgen ergänzt: "Es ist sehr aufregend für uns, Marvin willkommen zu heißen. Er hat über mehrere Saisons außergewöhnliches Talent, hohen Speed und den richtigen Teamspirit bewiesen, der im GT-Sport gefordert ist."

Natürlich stellt sich die Frage nach dem Programm für den früheren GP2-Piloten. Passend wäre ein Engagement mit JP Motorsport in der GT-World-Challenge (GTWC) Europe, möglicherweise ergänzt durch ein Engagement im ADAC GT Masters.

Christian Klien

JP Motorsport wäre ein möglicher Kandidat für Kirchhöfer, aber nicht der Einzige

Foto: Gruppe C

Ein weiteres McLaren-Team in Europa ist Optimum Motorsport, das 2021 unter dem Namen "Inception Racing" unter anderem in der GT Open an den Start gegangen ist, aber auch in IMSA und GTWC aktiv war.

Und schließlich gäbe es noch die Möglichkeit, DTM zu fahren. Es heißt, dass nach den Leistungen von JP Motorsport im Jahr 2021 durchaus Interesse am McLaren 720S GT3 von neuen Teams besteht. Ein mögliches Team wäre T3 Motorsport, das einen Markenwechsel kürzlich selbst ins Spiel gebracht hat.

Kirchhöfer, der derzeit zum Stelldichein in Woking weilt, zeigt sich im Gespräch mit 'Motorsport.com Deutschland' für alles offen: "DTM, ADAC GT Masters und GTWC sind alles sehr starke Serien. Ich stehe allem offen gegenüber. Momentan kann ich aber noch nicht mehr sagen."

Nach seiner Formelkarriere, die ihn bis in die GP2 brachte, wechselte Kirchhöfer 2017 in den GT3-Sport. Nach Engagements bei HTP, Black Falcon und Callaway wurde er 2019 von R-Motorsport für ein Programm mit Aston Martin verpflichtet. Dieses kam 2020 nach den 12 Stunden von Bathurst jedoch unvermittelt zum Stillstand. So wechselte er 2021 zurück zu Callaway, bevor nun ein neues Kapitel aufgeschlagen wird.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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