Nürburgring-Nordschleife: GT3-Leistung wird um zehn Prozent reduziert

Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) hat ein Maßnahmen-Paket für die Nürburgring-Nordschleife verabschiedet, das zur Saison 2016 umgesetzt werden soll.

Kernpunkt der neuen Bestimmungen ist die Reduzierung der Motorleistung in der GT3-Kategorie – um zehn Prozent im Vergleich zur Saison 2015. Betroffen sind die Klassen SP7, SP9/GT3, SP-Pro und SP-X.

Eingeschränkt wird bei den genannten Kategorien auch die Aerodynamik, zudem soll es eine Mindest-Fahrwerkshöhe geben. Außerdem ist es den Reifenherstellern künftig nicht mehr gestattet, sogenannte Entwicklungsreifen an den Start zu bringen.

„Die Hersteller von GT3-Fahrzeugen und die meisten Zulieferer aus der Reifenindustrie haben verstanden, dass auch sie einen Beitrag dazu leisten müssen, dass die Rundenzeiten nicht in jedem Jahr um mehrere Sekunden schneller werden“, sagt DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck.

„Spätestens der schreckliche Unfall zu Saisonbeginn hat gezeigt, dass eine Grenze erreicht war. Aus der Analyse des Unfallgeschehens haben wir alle, übrigens auch dank verschiedener Simulationsmodelle der Automobilhersteller, gelernt.“

„Nun“, so Stuck weiter, „müssen es alle Beteiligten – Fahrer, Hersteller, Reifenindustrie, Rennstrecke, Veranstalter und DMSB – gemeinsam umsetzen.“

Weitere Maßnahmen wie die Errichtung von zusätzlichen Fangzäunen oder die Reduzierung von Bodenwellen im Asphaltbelag werden auf der Nürburgring-Nordschleife bereits in die Tat umgesetzt. Fotos von den Bauarbeiten finden Sie in dieser Bildergalerie!

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Rennserien ALLGEMEINES , VLN
Artikelsorte News
Tags nordschleife, nurburgring