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24h Spa 2024: Trainings und Kurznews vom Rennwochenende

24h Spa 2024: BoP-Anpassung vor Rennstart

Status: Beendet

Start um 16:30 Uhr

Damit schließen wir unsere Vorberichterstattung auf das Rennen. Der Start ist um 16:30 Uhr, der Livestream scharf geschaltet. Während des Rennens wird es bei uns Zwischenupdates geben. Viel Spaß beim Rennen!

Rossi: Podium als Ziel

Valentino Rossi startet in sein drittes Mal bei den 24 Stunden von Spa. Trotz des missglückten Qualifyings hofft er darauf, um das Podium kämpfen zu können.

Die Motorradlegende sagt: "Ich denke, das vergangene Jahr war schon ein recht gutes Rennen für uns, denn wir wurden Sechster, aber wir waren immer dabei, nicht so weit vom Podium entfernt. Wir hätten ein bisschen mehr Speed gebraucht, da waren wir nicht fantastisch. Es sieht so aus, als ob wir in diesem Jahr besser mit dem Auto zurechtkommen. Das Gefühl ist besser. Man kann im Auto mehr pushen, und mit dem neuen Asphalt und dem besseren Grip funktioniert das Auto gut."

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

WRT: Kleineres Aufgebot bewusste Entscheidung

Das verkleinerte WRT-Engagement sticht ins Auge. Nur drei BMW M4 GT3 (#30, #32, #46) werden in diesem Jahr an den Start gebracht. Zu Audi-Zeiten war WRT oftmals mit fünf und mehr Fahrzeugen vertreten. Vincent Vosse zufolge ist das auf die Erweiterung des WRT-Engagements auf die WEC zurückzuführen. "Wir machen schon sehr viel. Hier haben wir genau die drei Fahrzeuge, die wir auch in der Meisterschaft einsetzen."

Wohl aber will WRT den Spa-Sieg endlich mal wieder an Land ziehen. WRT hat die 24 Stunden von Spa 2011 und 2014 gewonnen, seitdem wartet das belgische Vorzeigeteam auf einen weiteren Erfolg. "Es ist ein wichtiges Rennen und wir versuchen jedes Jahr, es zu gewinnen", sagt Vosse. "Wir können uns glücklich schätzen, in der Lage zu sein, jedes Jahr um den Sieg kämpfen zu können. Beenden wir die zehn Jahre, in denen wir nicht dort ankamen, wo wir hinwollten. Das ist eines der am schwersten zu gewinnenden 24-Stunden-Rennen überhaupt, und dies [die Siegflaute] ist der beste Beweis dafür."

Raceday mit neuer BoP

Vor em Start des Rennens gibt es noch einmal eine Änderung an der Balance of Performance. Der BMW M4 GT3 erfährt dabei positive Änderungen. Neben zehn Kilogramm weniger Gewicht darf die Front stärker abgesenkt werden, was zu mehr Grip an der Vorderachse führen wird. Auch der Porsche 911 GT3 R darf an der Vorderachse tiefer gehen. Der Lamborghini Huracan GT3 Evo2 hat eine kleinere Anpassung beim minimalen Anstellwinkel des Heckflügels erhalten.

- BMW M4 GT3: -10kg; Bodenfreiheit vorn -2mm
- Audi R8 LMS GT3 Evo II: +5kg
- Porsche 911 GT3 R (992): Bodenfreiheit vorn -1,5mm

Das war's für heute!

Gleich findet noch das erste Rennen der GT4 European Series (ab 21:10 Uhr) statt. Für die Akteure des 24h-Rennens ist für heute allerdings Feierabend, zumindest was die Fahrzeit auf der Strecke angeht. In den Boxen wird sicherlich noch eine Weile gearbeitet, um Daten zu studieren und den letzten Feinschliff zu finden.

Wir sind morgen an dieser Stelle wieder für euch zurück, um vom 24h-Rennen in Spa-Francorchamps zu berichten. Um 16:30 Uhr wird die Startampel auf Grün springen. Übrigens: Jacky Ickx wurde zum offiziellen Starter der 100. Jubiläumsausgabe ernannt. Wir freuen uns auf ein spannedes Rennen, bis morgen!

Warm-up: Die letzte Session vor dem Rennen

Von 20:10 bis 20:40 Uhr findet in Spa noch ein 30-minütiges Warm-up statt, wo sich die Teams ein letztes Mal auf das 24h-Rennen vorbereiten können. Wenn jetzt noch jemand sein Auto wegwirft, wären die Mechaniker sicherlich nicht begeistert ...

Bester Porsche auf dem zehnten Startplatz

Mathieu Jaminet landete als bestplatzierter Porsche-Pilot eigentlich auf dem achten Platz, allerdings hat der Franzose wie viele andere Fahrer auch den korrekten Moment zum Verlassen der Boxengasse verfehlt. Deshalb gab es eine Strafe, die den SSR-Porsche #92 (Jaminet/Campbell/Makowiecki) auf den zehnten Startplatz zurückwirft.

„Gegenüber gestern haben wir kaum etwas an der Abstimmung unseres 911 GT3 R verändert, denn die Performance stimmte", erzählt Jaminet. "So war es auch heute. Grundsätzlich sind wir mit unserer Vorstellung auf der Strecke zufrieden. Die Platzierung entspricht in etwa dem, womit wir gerechnet haben. Die Autos an der Spitze sind schnell unterwegs. Uns steht ein langes Rennen bevor, in dem viel passieren kann.“

Dorian Boccolacci fällt im Schumacher-CLRT-Porsche #22 (Boccolacci/Güven/Heinrich) wegen der Strafe auf den 20. Platz zurück. „Ich habe zum ersten Mal in meiner Karriere ein solches Einzelzeitfahren bestritten – eine freie Strecke ohne Verkehr macht ziemlich viel Spaß", strahlt der Franzose. "Ich war etwas überrascht, dass ich sofort auf meiner ersten Runde optimalen Grip hatte. In der zweiten Runde konnte ich mich leider nicht mehr steigern. Der Porsche 911 GT3 R fühlte sich gut an. Ich freue mich aufs Rennen.“

Ärgerlich für DTM-Champion Thomas Preining: Der Österreicher war auf seiner zweiten Runde auf dem Weg zu einer Verbesserung, erlaubte sich dann allerdings einen Tracklimit-Verstoß. Am Ende bleibt für den Phantom-Global-Porsche #23 (Evans/Eriksson/Preining) der 18. Platz. „Es ist immer cool, in der Superpole-Session die Strecke quasi für sich allein zu haben", so Preining.

"Mir ist eine eigentlich gute Runde gelungen – allerdings unterlief mir ein kleiner Fehler. Wir haben noch ein paar Probleme mit der allgemeinen Fahrzeugbalance. Aber wir werden im Warm-up sicher noch Fortschritte machen können, sodass wir für das Rennen dann gut sortiert sind.“

Mathieu Jaminet Matt Campbell  ~Mathieu Jaminet und Matt Campbell, 24h von Spa 2024 ~

Foto: SRO

Mehrere Strafen nach der Superpole

Im Anschluss an die Superpole haben einige Fahrzeuge noch Zeitstrafen erhalten, weil die Piloten auf ihrer Outlap zu langsam waren und die vorgegebene Zielzeit deshalb nicht eingehalten wurde. Die entsprechende Zeitdifferenz wurde nachträglich auf die Bestzeit in der Superpole addiert, sodass es noch geringfügige Änderungen der Platzierungen gab. Die Spitzenpositionen blieben davon allerdings unberührt. Das endgültige Ergebnis ist hier zu finden.

Lucas Auer auf dem zweiten Startplatz

Lucas Auer fährt hinter Perera auf den zweiten Startplatz. „Die Runde war sehr gut, deshalb bin ich mit meiner Leistung zufrieden", sagt der Österreicher. "Das Team hat mir aber auch ein starkes Auto zur Verfügung gestellt. Ich bin viel glücklicher über die erste Startreihe als enttäuscht über die verpasste Poleposition. Für unser Paket war das heute das Maximum. Und beim 24-Stunden-Rennen haben wir ja auch noch genügend Zeit, um diese eine Position nach vorne zu kommen.”

Markenkollege Jules Gounon landet mit dem GetSpeed-Mercedes #2 (Gounon/Schiller/Stolz) am Ende auf dem fünften Platz: „Ich bin sehr zufrieden, viel besser hätte ich die Runde nicht fahren können. In der zweiten Runde waren die Reifen besser im Fenster, deshalb habe ich bei diesem Versuch alles reingeworfen. Wir haben als Team noch einiges am Fahrzeug geändert, und das hat sich ausgezahlt. Im Warm-Up werden wir weiter an unserem Paket arbeiten, um noch einen Schritt in Richtung Spitze zu machen.”

Maximilian Götz wird im Boutsen-VDS-Mercedes #9 (Götz/Drouet/de Pauw) Neunter: „Es war mega, vom Team das Vertrauen zu bekommen, die Superpole zu fahren. Das ist immer etwas ganz Besonderes. Ich denke, ich habe es heute ganz gut umgesetzt. Es war klar, dass die Strecke mit jedem Auto schneller wird. Wir waren relativ früh dran. Dementsprechend bin ich mit meiner Runde und Platz neun super happy. Die Abstände sind sehr eng und wir haben schon eine Ahnung, wo es bei uns noch gefehlt hat. Aber wir haben ein sehr gutes Rennsetup und das gesamte Team ist für morgen zuversichtlich.”

Lucas Auer Daniel Morad  ~Maro Engel, Daniel Morad und Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) bei den 24h von Spa 2024~

Foto: SRO

Lamborghini-Pole durch Franck Perera!

Die Poleposition für die 24h von Spa 2024 geht an Lamborghini! Franck Perera stellt den Grasser-Lamborghini #163 (Pepper/Perera/Mapelli) auf den ersten Startplatz. Der Franzose setzte sich knapp gegen Lucas Auer im Winward-Mercedes #48 (Auer/Engel/Morad, 2.) durch. Auf dem dritten Platz landet Alessio Rovera im AF-Corse-Ferrari #51 (Pier Guidi/Rigon/Rovera, 3.). Der komplette Bericht zur Superpole zum Nachlesen!

Marco Mapelli GRT Grasser Racing Team ADAC GT Masters ~Marco Mapelli ~

Foto: SRO

Wie funktioniert die Superpole?

Bevor die entscheidende Superpole um 16:15 Uhr (hier im Livestream!) startet, erklären wir noch, wie die Session ablaufen wird. Nürburgring-Fans kennen das System vom 24h-Rennen, wo es im Top-Qualifying ähnlich läuft: Jeder Pilot hat gleich zwei schnelle Runden auf der Ardennen-Achterbahn, um die Bestzeit zu setzen. Folgende Fahrer sitzen für ihre Teams im Cockpit:

#777 – Mikael Grenier
#28 – Simon Gachet
#88 – Lorenzo Patrese
#63 – Andrea Caldarelli
#77 – Arjun Maini
#98 – Marco Wittmann
#9 – Maximilian Götz
#998 – Max Hesse
#188 – Marvin Kirchhöfer
#25 – Gilles Magnus
#34 – Henrique Chaves
#92 – Mathieu Jaminet
#2 – Jules Gounon
#22 – Dorian Boccolacci
#23 – Thomas Preining
#7 – Mattia Drudi
#71 – Vincent Abril
#48 – Lucas Auer
#51 – Alessio Rovera
#163 – Franck Perera

Rennkalender der GT-World-Challenge 2025

Auch der Rennkalender der GT-World-Challenge-Europe wurde veröffentlicht: Es gibt wieder zehn Veranstaltungen, jeweils fünf Rennen im Sprint Cup und im Endurance Cup. Hockenheim und Magny-Cours werden allerdings durch Zandvoort und Valencia ersetzt! Der komplette Rennkalender ist hier zu finden!

Gregoire Demoustier  ~GT-World-Challenge in Zandvoort 2023~

Foto: SRO