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24h Spa 2024: Porsche-Überschlag! BMW in Führung, Mercedes mit Problemen

Schockmoment bei den 24h von Spa 2024! Joel Sturm hat sich mit dem Pure-Rxcing-Porsche #911 überschlagen - Der Deutsche steigt selbstständig aus - BMW in Führung

24h Spa 2024: Porsche-Überschlag! BMW in Führung, Mercedes mit Problemen

Schreckmoment beim 24-Stunden-Rennen in Spa-Fracorchamps: Joel Sturm, dessen Pure-Rxcing-Porsche #911 (Malykhin/Bachler/Sturm) am Sonntagmorgen noch in Führung lag, hat sich spektakulär überschlagen! Der Deutsche kam im schnellen Abschnitt 'Blanchimont' von der Strecke ab und krachte in die Reifenstapel. Gute Nachricht: Sturm konnte selbstständig aussteigen und bleibt offenbar unverletzt.

Der Pure-Rxcing-Porsche #911 zählte zu den Top-Favoriten auf den Gesamtsieg. Das Porsche-Trio mischte bereits stundenlang an der Spitze mit und führte das Rennen am Sonntagmorgen sogar an. Als die Strecke langsam abtrocknete, wechselten die Teams an der Spitze geschlossen auf Slicks.

 

Nur Dan Harper wartete im Rowe-BMW #998 (Farfus/Harper/Hesse) ungewöhnlich lange, was ihm schlussendlich allerdings zugutekam: Als der WRT-BMW #30 (Al Harthy/de Haan/Klingmann/Williams) auf der Strecke ausrollte, wurde eine Full-Course-Yellow ausgerufen, die Harper zum Reifenwechsel nutzte - damit ging der Rowe-BMW #998 in Führung!

Leichter Regen verursacht Sturm-Unfall

Joel Sturm fiel auf die zweite Position zurück. Kurz nach dem Restart kehrte leichter Regen zurück, der dem Deutschen zum Verhängnis wurde. Schon Max Hesse, der den führenden Rowe-BMW #998 beim Boxenstopp von Harper übernommen hatte, rutschte in Blanchimont leicht von der Strecke.

 

Sturm fuhr direkt dahinter, hatte aber weniger Glück: Er rodelte zunächst durch das Kiesbett und krachte kurz danach in die Reifenstapel, wobei der Pure-Rxcing-Porsche #911 ausgehebelt wurde und sich spektakulär überschlug. Sturm konnte selbstständig aussteigen und wurde zur Kontrolle ins Medical Center gebracht.

 

Der Regenschauer, der zum Unfall von Sturm führte, ist offenbar nur von kurzer Dauer, weshalb die Teams auf den Slick-Reifen bleiben. Der WRT-BMW #46 (Marciello/Martin/Rossi) erbt die zweite Position, gefolgt vom Comtoyou-Aston-Martin #7 (Drudi/Thiim/Sörensen) und dem AF-Corse-Ferrari #51 (Pier Guidi/Rigon/Rovera).

Mercedes-AMG verliert Siegchance

Mercedes-AMG musste am Sonntagmorgen einige Rückschläge verkraften und verlor damit alle realistische Chancen auf den Gesamtsieg. In den frühen Morgenstunden wurde zunächst der GruppeM-Mercedes #130 (Juncadella/Vesti/Aron) in die Box geschoben. Technische Probleme zwangen das Trio zur vorzeitigen Aufgabe.

Wenig später traf es auch den GetSpeed-Mercedes #2 (Gounon/Schiller/Stolz), der zum Zeitpunkt des Ausfalls eine aussichtsreiche Position in den Top 10 hielt: Jules Gounon steuerte seinen Mercedes-AMG GT3 mit einem Frontschaden an die Box, wo sich das GetSpeed-Team sofort an die Reparatur machte. Der Zeitverlust war schlussendlich allerdings zu groß.

Auch der Boutsen-VDS-Mercedes #9 (Götz/Drouet/de Pauw), der sich lange Zeit im Bereich der besten Zehn hielt, ist mittlerweile zurückgefallen. Der genaue Grund ist unbekannt, allerdings liegt der bestplatzierte Mercedes-AMG GT3 mit dem GetSpeed-Mercedes #777 (Al Zubair/Baumann/Grenier/Ellis) nur noch auf der zwölften Position.

Mit Bildmaterial von SRO.

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