24h Spa 2026: Verstappen-AMG raus, erneuter Ferrari-Reifenschaden
Weitere Favoriten fallen bei den 24 Stunden von Spa 2026 - Die "Mamba" kämpft gegen mehrere Porsche - Erneuter Reifenschaden beim Ferrari #51
Ende der Sieghoffnungen für den Verstappen-Mercedes in Spa
Foto: SRO/JEP SRO/JEP
Die 24 Stunden von Spa 2026 (hier im Livestream!) befinden sich auf der Zielgeraden: Zwei weitere FCY-to-SC-Phasen haben am Vormittag dafür gesorgt, dass noch immer zehn Pro-Fahrzeuge in der Führungsrunde liegen. Der Reigen der Siegkandidaten hat sich allerdings deutlich reduziert.
Es gibt drei prominente Ausfälle zu vermelden: Der Comtoyou-Aston-Martin #7 (Drudi/Sorensen/Thiim), Sieger des Rennens von 2024, ist nach einem wilden Dreher von Nicki Thiim in Raidillon durch einen Einschlag aus dem Rennen.. Diesmal hatte Thiim wesentlich weniger Glück als 2022, als er einen ähnlichen Stunt nach einer Berührung mit Jules Gounon hingelegt hatte.
Apropos Gounon: Der Verstappen-Mercedes #3 (Juncadella/Lulham/Gounon) ist ebenfalls kein Faktor mehr. In der 17. Stunde war die Fahrt beendet. Mercedes-AMG vermutet einen Folgeschaden von einer Kollision in der Boxengasse bei Halbzeit, als der Boxeneingang kurze Zeit blockiert war und der AMG auf den AF-Corse-Ferrari #51 (Rovera/Mosca/Nielsen) aufgefahren war.
Der HRT-Ford #64 (Maini/Scherer/Drouet) löste ausgerechnet die Safety-Car-Phase aus, die er selbst benötigt hätte, um seine Stop-and-Go-Strafe vom Samstagmorgen zu kompensieren. Technische Probleme sorgten nach 16 Stunden für das Aus für den Mustang.
An der Spitze gab es das nächste Reifendrama für den Ferrari #51, der sich in der Nacht noch heldenhaft in die Führungsrunde zurückgefahren hatte. Tommaso Mosca versuchte im Kampf um die Führung in der 19. Stunde einen Angriff auf Luca Stolz im führenden Winward-Mercedes #48 (Auer/Stolz/Engel).
Es kam zur Berührung und der Ferrari trug einen Reifenschaden hinten rechts davon. Diesmal fiel er nicht aus der Führungsrunde, ist aber auf ein weiteres Safety-Car angewiesen, will er das Rennen noch gewinnen.
Porsche wird immer stärker
Der WRT-BMW #46 (Rossi/Harper/Hesse) konnte die Führung vom Morgen nicht halten, den M4 GT3 Evo fehlt das letzte bisschen Pace. Der WRT-BMW #32 (van der Linde/Pepper/Weerts) fährt momentan "off sequence" auf einer alternativen Strategie. Der Rowe-BMW #98 (Farfus/Dennis/Marciello) kämpft darum, in der Führungsrunde zu bleiben.
Somit kämpft die "Mamba", also der Winward-Mercedes #48, derzeit mit drei erstarkten Porsche um die Spitze: Vorne liegt der Lionspeed-Porsche #80 (Feller/Preining/Buus), dann der AMG, dicht gefolgt vom Schumacher-CLRT-Porsche #22 (Güven/Campbell/Makowiecki) und dem Boutsen-VDS-Porsche #2 (Schuring/Boccolacci/Picariello).
Letzterer hatte am Vormittag eine Berührung mit seinem Teamkollegen, dem Boutsen-VDS-Porsche #10 (Magnus/Knutsson/Ghiretti) aus dem Gold Cup, was für Letzteren einen Reparaturstopp von sechs Runden bedeutete. Damit ist der Rowe-BMW #998 (de Wilde/Tramnitz/Klingmann) auf dem Weg zum Klassensieg.
Ebenfalls noch in der Führungsrunde sind der Walkenhorst-Aston-Martin #34 (Day/Krognes/Chaves) und der AF-Corse-Ferrari #50 (Wadoux/Leclerc/Gelael). Beiden Fahrzeugen fehlt aber aktuell die Feuerkraft, selbst wenn es zu einem weiteren Safety-Car kommen sollte. Die Führungsrunde verloren hat der Rutronik-Lamborghini #96 (Engstler/Mapelli/Niederhauser).
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