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Blancpain-GT-Endurance Barcelona 2019: Sieg und Titel für Caldarelli/Mapelli

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Blancpain-GT-Endurance Barcelona 2019: Sieg und Titel für Caldarelli/Mapelli
Autor:
Übersetzung: Markus Lüttgens
29.09.2019, 17:10

Die Lamborghini-Piloten Andrea Caldarelli und Marco Mapelli haben sich in einem dramatischen Finale in Barcelona den Titel der Blancpain-GT-Endurance gesichert

Das FFF-Lamborghini-Duo Andrea Caldarelli und Marco Mapelli hat das Saisonfinale des Endurance-Cup der Blancpain-GT-Series in Barcelona gewonnen und sich damit in letzter Sekunde den Titel gesichert. Am Ende lagen die beiden Italiener in der Meisterschaftswertung einen Punkt vor dem SMP-Ferrari-Trio Michail Aljoschin, Davide Rigon und Miguel Molina.

Die drei Ferrari-Piloten waren mit einem Vorsprung von 22 Punkten in das letzte Saisonrennen gestartet. Damit hätte ihnen ein achter Platz zum Titelgewinn gereicht. Von Startplatz 13 aus geriet der Ferrari 488 GT3 aber schon früh in Probleme. Aljoschin wurde von Romain Monti im Strakka-Mercedes #43 getroffen, was einen Reifenschaden am Ferrari zur Folge hatte. Dadurch fiel das Auto bis auf Platz 40 zurück.

Auch durch mehrere Safety-Car-Phasen hatte sich die Ferrari-Crew 45 Minuten vor Ende des 3-Stunden-Rennens bis auf Platz zwölf verbessert und durfte wieder vom Titel träumen. Doch dann fuhr Molina in der letzten Schikane auf den Bentley #8 von Andy Soucek auf. Dafür erhielt er eine Durchfahrtstrafe, womit die Titelhoffnungen endgültig platzten. Am Ende stand Rang 15 zu Buche.

Entscheidendes Manöver gegen Rennmitte

Jubeln durften daher Caldarelli und Mapelli, die das Rennen zusammen mit Albert Costa gewannen, der in Barclona den erkrankten Stammfahrer Dennis Lind ersetzte. Die Vorentscheidung im Kampf um den Sieg fiel gegen Rennmittag beim Restart nach der zweiten Safety-Car-Phase.

In Kurve 1 ging Mapelli auf der Außenbahn am Black-Falcon-Mercedes #4 (Engel/Buurman/Stolz) vorbei. Anschließend hatte die FFF-Lamborghini-Mannschaft das Geschehen im Griff.

Der Black-Falcon-Mercedes #4 lag sicher auf Kurs zu Rang zwei, der Luca Stolz und Maro Engel den Gesamtsieg in der Blancpain-GT-Series gesichert hätte. Drei Minuten vor Rennende wurde Buurman aber in Kurve 4 von Dries Vanthoor im WRT-Audi #2 getroffen. Beide Autos landeten im Kiesbett.

Aston Martin und Bentley auf dem Podium

Dadurch fuhr am Ende der R-Motorsport-Aston Martin #76 (Dennis/Lynn/Kirchhöfer) auf Rang zwei ins Ziel, Dritter wurde der Bentely #107 (Pepper/Kane/Gounon). Rang vier ging an den zweiten FFF-Lamborghini #519 (Keen/Altoe/Venturini) vor dem ASP-Mercedes #90 (Bastian/Fraga/Boguslawski).

Die Polesetter Romain Dumas/Sven Müller/Mathieu Jaminet im Rowe-Porsche #98 landeten nach eine Strafe wegen eines Vergehens beim Boxenstopp auf Rang sechs.

Mit dem Sieg sicherten sich Caldarelli und Mapelli auch den Sieg in der Gesamtwertung der Blancpain-GT-Series, die sich aus Endurance-Cup und den Sprintrennen der GT-World-Challenge Europe zusammensetzt.

Mit Bildmaterial von SRO.

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