Max Verstappen verrät: Wäre gerne auch die 24 Stunden von Spa gefahren
Der Nürburgring ist nicht genug: Max Verstappen will auch die 24 Stunden von Spa fahren - Woran der Plan im Jahr 2026 scheiterte
Max Verstappen hat bereits weitere GT3-Rennen im Visier
Foto: Patrick Patrick
Formel-1-Star Max Verstappen ist bei seinen Starts auf der Nürburgring-Nordschleife auf den Geschmack gekommen und peilt weitere Einsätze im GT3-Auto an. Im Vorfeld des Formel-1-Grand-Prix von Miami verrät der Niederländer, dass er neben dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bereits ein weiteres Rennen konkret im Visier hat.
"Ich möchte natürlich mehr fahren, aber das hängt auch ein bisschen vom Kalender ab. Wenn es zum Beispiel ein freies Wochenende für die 24 Stunden von Spa gegeben hätte, hätte ich das auch dieses Jahr schon gemacht", sagt Verstappen.
Mit in diesem Jahr 70 Autos ist der Marathon auf der "Ardennen-Achterbahn" das größte GT3-Rennen der Welt. Allerdings kollidiert der Termin am letzten Juni-Wochenende mit dem Grand Prix von Österreich. Und noch hat die Formel 1 bei Verstappen Priorität.
Allerdings hatte der viermalige Weltmeister mehrfach betont, dass ihm die Formel 1 nach den tiefgreifenden Regeländerungen in dieser Saison wenig Freude macht, und dass er die Rennen im GT3-Auto deutlich mehr genießt. Dementsprechend stellt er weitere Starts in Aussicht: "Wann immer es möglich ist, Rennen zu fahren, würde ich das sehr gerne tun."
Nach dem Formel-1-Rennen in Miami rückt dann das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für Verstappen in den Fokus. Hierfür sieht er sich, seine Fahrerkollegen und das Winward-Team trotz des bisher unglücklichen Saisonverlaufs gut gerüstet.
"Wir sind so gut wie möglich vorbereitet. Ich denke, was die Fahrer angeht, sind wir gut aufgestellt. Das Team ist stark", so Verstappen, der sich den Mercedes-AMG GT3 beim Saisonhöhepunkt in der "Grünen Hölle" mit Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella teilen wird.
"Aber letztendlich hängt es natürlich auch von der Balance of Performance ab, wo wir stehen werden", sagt der Niederländer. "Wir müssen natürlich sicherstellen, dass das Auto heil bleibt, besonders beim 24-Stunden-Rennen."
Dies war bei der Generalprobe nicht gelungen. Beim Sonntagsrennen der 24h Nürburgring Qualifiers brachte ein Defekt am Frontsplitter Verstappen nach einer starken Anfangsphase um die Chance auf den Sieg.
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