SRO und ihre GT3-Serien schon 2022 zu 66 Prozent CO2-neutral

Die SRO macht große Schritte in Richtung CO2-Neutralität: Mit diesen Maßnahmen kam die führende GT3-Organisation 2022 auf 66 Prozent CO2-Neutralität

SRO und ihre GT3-Serien schon 2022 zu 66 Prozent CO2-neutral
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Es war eine große Vision, die die SRO rund um Stephane Ratel da vor etwas mehr als einem Jahr vorgestellt hat: Die Nachhaltigkeits-Strategie der führenden GT3-Organisation soll in die vollständige CO2-Neutralität bis zum Jahr 2030 münden. Inzwischen hat man einen sehr großen Schritt getan, denn 2022 wurden 66 Prozent CO2-Neutralität erreicht.

Dabei geholfen hat ein "diversifizierter Ansatz", wie es die SRO in einer offiziellen Pressemitteilung formuliert. In diesem Jahr hat die Organisation insgesamt sechs Klimaschutzprojekte auf vier Kontinenten unterstützt. Dazu gehören unter anderem ein Windkraft-Programm in Brasilien und ein Waldbewirtschaftungs-Programm in den USA.

Außerdem beteiligte man sich an Aufforstungs-Projekten rund um die Rennstrecken von Spa-Francorchamps in Belgien und Snetterton in Großbritannien. Durch die Beteiligung an diesen Projekten soll der verursachte CO2-Ausstoß kompensiert werden.

Für die Zukunft wurden bereits weitere Maßnahmen ergriffen: 2023 wird den Teams verstärkt Biokraftstoff angeboten, zudem forciert man Forschung und Entwicklung in Sachen Reifen. Weitere Umwelt-Projekte sollen vor allem dann unterstützt werden, wenn eine Verbindung zu einem bestehenden SRO-Event gegeben ist.

Die Organisation rund um Stephane Ratel liegt mit ihrer Bilanz von 66 Prozent CO2-Neutralität hinter den Rennteams zurück. Diese haben bereits vollständige CO2-Neutralität erreicht, nachdem die Serie im Mai 2021 ein entsprechendes Programm aufgesetzt hat. Laut einer Studie von 2019 sind die Teams für 82,5 Prozent des CO2-Fußabdrucks der SRO verantwortlich.

Abgesehen von den Rennteams umfasst die Nachhaltigkeits-Strategie der SRO noch zwei weitere Säulen: Events und Partner. Mit ihren Partnern arbeitet die SRO daran, Benzin und Reifen umweltfreundlicher zu gestalten. In Sachen Events ist die Verbannung von Einweg-Plastik eine der getroffenen Maßnahmen.

Mit Bildmaterial von C.McMaster/McKlein.

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