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GTWC Endurance

Stephane Ratel will weiter zehn Rennen liefern

Die GT World Challenge hofft trotz des Coronavirus COVID-19 auf weiterhin zehn Rennen - Ein Notfallplan mit Absagen bis in den Juni ist bereits ausgearbeitet

Heiko Stritzke

Heiko Stritzke

Bearbeitet: 15.03.2020, 15:19

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Während viele Rennserien derzeit von Absagen und Verschiebungen kalt erwischt werden, ist die Stephane Ratel Organization nach eigenen Angaben in einer komfortablen Position.

Für die GT World Challenge Europe, Nachfolger der Blancpain-GT-Serie, habe man bereits einen weitreichenden Notfallplan ins Rollen gebracht, der Absagen bis in den Juni vorsieht, versichert Gründer Stephane Ratel.

Die GTWC Europe war als eine der ersten Meisterschaften vom Coronavirus betroffen, da der Saisonauftakt in Monza hätte stattfinden sollen. "Wir haben daran gearbeitet, uns auf alles so früh wie möglich einzustellen", sagt Ratel gegenüber 'Daily Sportscar'.

"Deshalb haben wir bereits Maßnahmen angekündigt, sollte Monza abgesagt werden. Als das dann der Fall war, haben wir unseren Plan umgesetzt." Dieser lautet erst einmal: Das Barcelona-Sprintrennen im September wird zur Endurance-Veranstaltung und ein weiteres Sprintwochenende auf Ende Oktober/Anfang November in Imola angesetzt.

Zehn Läufe bei Juni-Start "absolut garantiert"

Damit nicht genug: "Wir ergreifen jetzt Maßnahmen für Absagen bis in den Juni und haben bereits einen Plan, der absolut garantiert, dass wir eine Meisterschaft mit zehn Läufen liefern werden. Das verdient unser außerordentliches Starterfeld." Die GTWC Europe meldet 33 feste Nennungen für den Sprint Cup und 55 für den Endurance Cup.

Eine Option wären Geisterrennen gewesen. Allerdings sagte Ratel das noch vor der Absagewelle diverser Sportevents in der zweiten Hälfte dieser Woche. Bis zu 2.500 Menschen arbeiten im Fahrerlager eines GT3-Rennens.

Doch auch hierfür hat der GT-Papst schon vorgesorgt: "Eine andere Option ist ein Kalender mit zehn Läufen, der im Juni beginnt. In allen Fällen sollten unsere Teams wissen, dass ihr Geschäftsmodell sicher ist und wir einen vollen Kalender haben werden."

Allerdings lässt sich ein Ende des derzeitigen Ausnahmezustands nicht absehen. "Wir werden die Instruktionen der Behörden respektieren und auch Rennen absagen, wenn Fahrer ein Land nicht betreten dürfen, in dem ein Rennen stattfindet", so Ratel.

Er muss nicht nur auf dem europäischen Kontinent nach Alternativen suchen. Die GT World Challenge findet - wie der Name schon sagt - mittlerweile auch global statt. Die Meisterschaften in Asien und Amerika sind ebenfalls betroffen. Außerdem unterstehen die nationalen GT-Meisterschaften in Frankreich und Großbritannien direkt der SRO.

Mit Bildmaterial von SRO.

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