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"Vielleicht ein bisschen zu viel": Alle drei 24h-Rennen 2025 in nur drei Wochen!

Im nächsten Jahr finden die 24h-Rennen in Le Mans, am Nürburgring und in Spa innerhalb von nur drei Wochen statt - Wie hoch ist die Belastung für die Fahrer?

"Vielleicht ein bisschen zu viel": Alle drei 24h-Rennen 2025 in nur drei Wochen!

Wie verrückt ist das denn? Im kommenden Jahr finden die drei großen 24h-Rennen innerhalb von nur drei Wochen statt! Den Auftakt machen die 24h von Le Mans (14./15. Juni), gefolgt vom Klassiker auf dem Nürburgring (21./22. Juni) und dem Rennen in Spa-Francorchamps (28./29. Juni). Haben die Piloten überhaupt eine Chance, an allen drei Rennen teilzunehmen?

"Jedes Wochenende ein 24-Stunden-Rennen zu haben, wäre vielleicht ein bisschen zu viel", glaubt Klaus Bachler, der in diesem Jahr tatsächlich bei allen drei Langstreckenklassikern im Renncockpit saß. Das betrifft zwar nur die wenigsten Piloten, aber vor allem die GT3-Spezialisten und Werksfahrer, die mittlerweile auch im Hypercar sitzen, wären davon betroffen.

Auch in diesem Jahr gab es einige Piloten, die bei allen drei 24h-Rennen am Start waren, unter anderem Kevin Estre, Augusto Farfus und Raffaele Marciello. Der Unterschied: In diesem Jahr war immer eine Woche Pause zwischen den Rennen. "Ja natürlich, drei 24-Stunden-Rennen in einem Monat, das ist schon eine gewisse Belastung. Man hat eine gewisse Regenerationszeit", sagt Bachler.

"Geht schon ein bisschen auf die Substanz"

"Jetzt muss man auch sagen, dass es am Nürburgring in diesem Jahr eher ein kurzes Rennen", spielt der Österreicher auf die lange Unterbrechung und das vorzeitige Rennende wegen des dichten Nebels an. "Das war jetzt nicht wirklich anstrengend."

"Das heißt, das kann man jetzt vor der Belastung nicht für ein normales 24-Stunden-Rennen rechnen", weiß Bachler. "Le Mans und jetzt wahrscheinlich natürlich auch Spa, wenn man da 24 Stunden durchfährt, das geht dann schon ein bisschen auf die Substanz."

Obwohl die Rennfahrer hart trainieren, um "eine schnelle Regenerationszeit zu haben und so schnell wie möglich wieder auf 100 Prozent zu sein", stellen die 24h-Klassiker eine besondere Herausforderung dar. "Die Belastung kann man natürlich mit einem normalen Rennen nicht vergleichen", spricht Bachler aus eigener Erfahrung.

Bachler gehört zu den Fahrern, die bei allen 24h-Rennen am Start sind

Bachler gehört zu den Fahrern, die bei allen 24h-Rennen am Start sind

Foto: SRO

"Es beginnt ja beim 24-Stunden-Rennen schon viel früher", erinnert der Porsche-Pilot daran, dass das Rennwochenende nicht erst am Donnerstag oder Freitag startet. "Man hat natürlich viele Meetings, viele Verpflichtungen, viele Autogrammstunden." Das Event in Le Mans beginnt mit dem Scrutineering und dem Vortest schon fast zwei Wochen vorher.

"Dafür trainiert man, das ist unser Job"

"Das heißt, da ist man schon ein bisschen unterwegs für eine ganze Woche davor. Und dann beginnt erst der richtige Marathon mit dem 24-Stunden-Rennen", so Bachler, der sich das Renncockpit mit zwei oder drei anderen Fahrern teilt. "Aber du bist ja trotzdem immer ein bisschen auf Anspannung. Und deswegen ist es nicht vergleichbar."

"Da ist so ein 3-Stunden-Rennen oder ein 6-Stunden-Rennen natürlich ganz was anderes und viel einfacher." Dabei sei vor allem die Nacht ein großes Problem, weiß der 32-Jährige. "Da spürt man dann schon am nächsten Morgen, dass man eine Belastung gehabt hat."

Dennoch gelingt es den Profi-Piloten immer wieder, sich auf das Rennen zu fokussieren und Höchstleistungen zu vollbringen. Warum? "Das ist ganz einfach, das ist unser Job", schmunzelt Bachler. "Das heißt, man trainiert dafür oder bereitet sich darauf vor und schaut von Rennen zu Rennen."

Als beim 24h-Rennen am Nürburgring die Zielflagge fiel, ging der Bachlers Fokus bereits auf die Vorbereitung für Le Mans. Und als Le Mans vorbei war, konzentrierte sich der Österreicher bereits auf den dritten Klassiker in Spa. "Das ist unser Job und das funktioniert auch sehr gut." Nur, ob es auch 2025 mit drei Rennen innerhalb von drei Wochen klappt, bleibt fraglich ...

Mit Bildmaterial von SRO.

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