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Vom Pro-Feld bis zum Bronze-Cup: Alle Klassen bei den 24h Spa 2026 erklärt

Nicht alle Teams kämpfen bei den 24h Spa 2026 allein um den Gesamtsieg: Das Feld wird in unterschiedliche Klassen unterteilt - Wir erklären, was es damit auf sich hat

Von der Pro-Klasse bis zum Bronze-Cup: Die Klassen bei den 24h Spa 2024 erklärt

Die Positionsanzeige (hier Orange für Bronze-Cup) verrät die Klasse

Foto: SRO Motorsports Group

Insgesamt 70 GT3-Fahrzeuge von zehn Herstellern gehen in diesem Jahr bei den 24 Stunden von Spa an den Start, doch nicht alle Teams werden im Kampf um den Gesamtsieg mitspielen. Der Langstreckenklassiker (hier zum Livestream!) ist in fünf unterschiedliche Klassen unterteilt, in denen jeweils eigene Entscheidungen fallen.

Anders als bei den 24h Nürburgring, wo die Einteilung in unterschiedliche Klassen anhand der verschiedenen Fahrzeuge erfolgt, treten beim 24-Stunden-Rennen in Spa alle Pilotinnen und Piloten mit vergleichbaren GT3-Fahrzeugen an. Die Einteilung in die unterschiedlichen Klassen erfolgt stattdessen über die sogenannte FIA-Fahrereinstufung.

Jeder Fahrer wird von der FIA anhand seiner Erfahrungen, den bisherigen Erfolgen und dem Alter kategorisiert und einer der vier Einstufungen (Bronze, Silber, Gold und Platin) zugeordnet. Ein Vollprofi gilt beispielsweise als Platin-Fahrer, während ein Fahrer ohne Erfolge zunächst als Bronze-Pilot eingestuft ist.

Fahrerpaarungen von Pro-Klasse bis Bronze-Cup

Den begehrten Gesamtsieg werden aller Voraussicht nach die Teams aus der sogenannten Pro-Klasse unter sich ausmachen. In diesem Jahr sind das insgesamt 18 Fahrzeuge von neun unterschiedlichen Marken, angeführt von den Vorjahressiegern, die 2026 allerdings auf den neuen Lamborghini Temerario GT3 setzen.

In dieser Kategorie, in der es keine eigene Cup-Wertung gibt, dürfen drei Profi-Piloten mit Platin-Einstufung zusammen antreten. Auch eine Kombination aus zwei Platin-Fahrern und einem Gold- oder Silber-Fahrer ist möglich. Ein vierter Fahrer ist im Gegensatz zu den anderen Klassen aber nicht erlaubt!

Im Gold-Cup fahren zwei oder drei Gold-Fahrer jeweils mit einem Piloten mit Silber-Einstufung zusammen. Voraussetzung ist, dass der Silber-Fahrer während des Rennens mindestens vier Stunden lang im Auto sitzt. Diese Klasse wurde erst vor wenigen Jahren eingeführt, weil viele Fahrer aufgrund ihrer Erfahrungen mittlerweile in die Gold-Kategorie aufgestiegen sind.

Bei den 24h von Spa 2026 sind insgesamt acht Autos im Gold-Cup genannt, die durchaus eine Chance haben, um ein Top-Ergebnis mitzufahren. Im vergangenen Jahr landete das beste Fahrzeug aus der Gold-Kategorie immerhin auf dem neunten Gesamtrang.

Darunter liegt der Silber-Cup, in dem die Fahrerbesetzungen mit drei oder vier Piloten ausschließlich aus Fahrern mit Silber-Rang bestehen dürfen. In diesem Jahr kämpfen insgesamt 17 Teams um den Klassensieg im Silber-Cup und ein gutes Mittelfeldergebnis: Das beste Silber-Auto erreichte im vergangenen Jahr den 14. Platz in der Gesamtwertung.

Auf dem Heck der GT3-Autos (hier PRO) ist die Klasse vermerkt

Auf dem Heck der GT3-Autos (hier PRO) ist die Klasse vermerkt

Foto: SRO

Im Bronze-Cup starten 17 Teams, die jeweils aus einem Profi mit Platin-Einstufung, maximal zwei Semi-Profis aus der Silber-Kategorie und einem Bronze-Amateur bestehen. Der Bronze-Fahrer muss mindestens vier Stunden fahren, davon mindestens eine Stunde innerhalb der ersten sechs Stunden des Rennens. Der Pro-Fahrer darf maximal acht Stunden fahren.

Darunter liegt nur noch die Pro-Am-Klasse, in der 2026 insgesamt neun Fahrzeuge von sechs starten. Die Fahrerbesetzungen in dieser Klasse bestehen aus zwei Bronze-Fahrern in Kombination mit ein oder zwei Profi-Piloten.

Wie lassen sich die Autos unterscheiden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Zuschauer und Fans, die Fahrzeuge der vier Klassen zu unterscheiden. Jedes Auto besitzt einen entsprechenden Aufkleber auf der Heckstoßstange, der Aufschluss über die jeweilige Klasse gibt.

Aber auch die leuchtende Positionsanzeige in der Frontscheibe hilft weiter, denn unterschiedliche Farben stehen für die entsprechenden Kategorien der Fahrzeuge. Bei den Teams aus der Pro-Kategorie leuchtet die Anzeige in Weiß, während im Gold-Cup eine gelbe Positionsanzeige genutzt wird.

Der Silber-Cup identifiziert sich mit einer blauen Leuchte und im Bronze-Cup leuchte das Display in Orange. Die Pro-Am-Klasse ist dank ihrer grünen Anzeige erkennbar. Wenn die Anzeige in der Frontscheibe blinkt, handelt es sich um den Führenden der Klasse.

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