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"Lasst uns so weitermachen!" Rossi will jetzt den Nürburgring-Sieg

Valentino Rossi, Maxime Martin, WRT und BMW feiern den GTWC-Europe-Sieg der #46 in Misano - Die schwierigste Hürde ist genommen, die nächste wartet bereits

"Lasst uns so weitermachen!" Rossi will jetzt den Nürburgring-Sieg

"Ich genieße einfach diesen Moment, lasst uns so weitermachen!" - Valentino Rossi ist nach seinem ersten Sieg in der GT World Challenge (GTWC) Europe überglücklich. Die MotoGP-Legende gewann gemeinsam mit Maxime Martin vor heimischem Publikum das zweite Rennen des Sprint-Cups in Misano. Jetzt richtet sich der Blick schon wieder nach vorne.

Auf dem Nürburgring steht vom 28. bis 30. Juli das nächste Rennen im Endurance-Cup der GTWC Europe auf dem Programm, bei dem Rossi gemeinsam mit Martin und Augusto Farfus versuchen wird, an den Sieg von Misano Adriatico anzuknüpfen.

Obwohl das Niveau im Sprint-Cup in diesem Jahr höher ist als je zuvor, gilt der Endurance-Cup als die prestigeträchtigere der beiden Teilwertungen. Hier zu gewinnen, ist die nächste Hürde für das Team WRT #46. Und die Konkurrenz ist stark. Doch jetzt wird erst einmal gefeiert.

 

"Besser geht es nicht! Meinen ersten Sieg in dieser Rennserie ausgerechnet hier in Misano feiern zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes", sagt Rossi nach seinem Triumph. Der Misano World Circuit ist nach seinem guten Freund Marco Simoncelli benannt, der im Jahr 2011 beim MotoGP-Rennen in Malaysia sein Leben verlor.

Warum der GTWC-Sieg mehr wert ist

Für Rossi war es der zweite GT3-Sieg nach dem Road-to-Le-Mans-Rennen im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans. Allerdings handelte es sich dort per Reglement um eine Pro-Am-Klasse, zudem war der GT3-Sieg dort nur ein Klassensieg, während es in der GTWC um den Gesamtsieg geht.

"Ich habe auch bei der 'Road to Le Mans' gewonnen, aber auf diesem Niveau hier in meiner Haupt-Rennserie zu siegen, ist noch einmal etwas ganz anderes", weiß er. "Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren in der Rennserie, und es war hart gegen die hochklassige Konkurrenz. Nun bin ich ganz oben angekommen. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich beim gesamten Team WRT, bei Vincent Vosse, Maxime Martin und bei BMW."

Maxime Martin legte den Grundstein mit Startplatz drei, den er im ersten Stint verteidigte. "Ein fantastisches Wochenende!", jubelt der Ex-DTM-Pilot. "Wenn man sich ein Rennen für den ersten Sieg mit Vale aussuchen könnte, es wäre natürlich Misano. Ich hatte am Sonntag ein gutes Qualifying und konnte das Auto in die zweite Startreihe stellen."

 

"Unsere Crew hat dann den schnellsten Boxenstopp des Rennens hingelegt und uns dadurch in Führung gebracht, die Vale perfekt verteidigt hat. Ich freue mich sehr, auch für das Team und für BMW."

Ausgerechnet Rossi sorgt für WRT-Sieg Nr. 46

Für die Marke war es der erste Sieg im Sprint-Cup seit Nogaro 2015 durch das Team WB Motorsport, besser bekannt unter dem damaligen Namen "BMW Sports Trophy Team Brasil". Auch damals war Martin mit von der Partie. Er teilte sich den BMW Z4 GT3 mit Dirk Müller. Beide vertraten an diesem Wochenende Atila Abreu und Valdeno Brito, die das Fahrzeug ab dem zweiten Rennwochenende übernahmen.

"Ich war beim letzten Sieg im Sprint Cup 2015 in Nogaro dabei - das ist sehr lange her. Es ist schön, dass wir nun beweisen konnten, dass der BMW M4 GT3 auch GTWC-Sprintrennen gewinnen kann. Wir haben insgesamt ein gutes Momentum, das wir in die kommenden Rennen mitnehmen wollen", so der 37-Jährige weiter.

Auch Teamchef Vincent Vosse, für den Erfolg quasi ein Alltagsgeschäft ist, hält inne: "Misano bleibt ein spezieller Ort für unser Team, denn wir waren hier immer erfolgreich. Doch mit Vale dieses Rennen zu gewinnen, ist ein spezieller Moment für das gesamte Team."

 

Er widmet den Sieg seiner Mutter, die seit langer Zeit großer Fan von Valentino Rossi ist. Obendrein war der Sieg von Rossi und Martin tatsächlich der 46. Sieg des Teams WRT in der GTWC Europe.

Andreas Roos, Leiter BMW M Motorsport, spricht angesichts des Triumphs beim Heimrennen von einem fantastischen Drehbuch, das fast zu schön sei, um wahr zu sein. "Dieser Sieg bestätigt seine großartige Entwicklung am Steuer des BMW M4 GT3 in den vergangenen Monaten."

"Gratulation auch an Maxime Martin, der mit seinem Speed und seiner Erfahrung einen riesigen Anteil an dem Erfolg hat. Die beiden werden als Team von Rennen zu Rennen stärker und sind nun aus eigener Kraft auf höchstem Niveau siegfähig. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wohin diese Entwicklung noch führen wird."

Mit Bildmaterial von SRO.

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