DTM
R
Zolder
24 Apr.
-
26 Apr.
Nächstes Event in
65 Tagen
R
Lausitzring
15 Mai
-
17 Mai
Nächstes Event in
86 Tagen
Formel E
14 Feb.
-
15 Feb.
Event beendet
R
Marrakesch
27 Feb.
-
29 Feb.
Nächstes Event in
8 Tagen
WEC
22 Feb.
-
23 Feb.
1. Training in
3 Tagen
18 März
-
20 März
Nächstes Event in
28 Tagen
Superbike-WM
R
Phillip Island
28 Feb.
-
01 März
1. Training in
9 Tagen
13 März
-
15 März
Nächstes Event in
23 Tagen
Rallye-WM
12 Feb.
-
16 Feb.
Event beendet
R
12 März
-
15 März
Nächstes Event in
22 Tagen
NASCAR Cup
08 Feb.
-
17 Feb.
Event beendet
R
Las Vegas
21 Feb.
-
23 Feb.
Nächstes Event in
2 Tagen
MotoGP
05 März
-
08 März
1. Training in
16 Tagen
19 März
-
22 März
Nächstes Event in
29 Tagen
24h Le Mans
R
24h Le Mans
06 Juni
-
14 Juni
Nächstes Event in
108 Tagen
IndyCar
R
St. Petersburg
13 März
-
15 März
Nächstes Event in
23 Tagen
R
Birmingham
03 Apr.
-
05 Apr.
Nächstes Event in
44 Tagen
Formel 1
12 März
-
15 März
1. Training in
23 Tagen
19 März
-
22 März
Nächstes Event in
29 Tagen
W-Series
R
Sankt Petersburg
29 Mai
-
30 Mai
Nächstes Event in
100 Tagen
R
Anderstorp
12 Juni
-
13 Juni
Nächstes Event in
114 Tagen
Details anzeigen:

Alonso vor Dakar-Debüt: "Fühle mich für den Sieg noch nicht bereit"

geteilte inhalte
kommentare
Alonso vor Dakar-Debüt: "Fühle mich für den Sieg noch nicht bereit"
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
06.12.2019, 18:45

Fernando Alonso blickt gespannt auf sein bevorstehendes Debüt bei der Rallye Dakar und erklärt, warum diese seine bislang größte Herausforderung wird

In gut vier Wochen, am 5. Januar 2020, beginnt mit der Rallye Dakar traditionell das neue Motorsport-Jahr. Die bis zum 17. Januar dauernde Wüsten-Rallye findet erstmals in Saudi-Arabien statt. Und bei dieser Gelegenheit ist erstmals Fernando Alonso am Start.

Bei Testfahrten im Toyota Hilux während der vergangenen Monate in Südafrika, Namibia, Polen und auch Saudi-Arabien sowie einer Teilnahme an der Rallye Marokko hat sich Alonso bereits intensiv auf sein Dakar-Debüt eingeschossen. Doch der zweimalige Formel-1-Weltmeister macht sich nichts vor und weiß genau, dass er unter normalen Umständen nicht für den Gesamtsieg am 17. Januar in Frage kommt. Zu groß sind die Unterschied zu dem, was er bisher gefahren hat.

Schon während seine Formel-1-Karriere noch lief, ging Alonso erfolgreich in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an den Start. Den Höhepunkt, die 24 Stunden von Le Mans, hat er als Toyota-Werksfahrer zusammen mit Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima zweimal gewonnen. Und auch den WM-Titel hat sich der Spanier zusammen mit dem Schweizer und dem Japaner in der LMP1-Klasse der WEC gesichert.

Abgesehen davon siegte Alonso im Januar 2019 für Wayne Taylor Racing zusammen mit Kamui Kobayashi, Jordan Taylor und Renger van der Zande bei den 24 Stunden von Daytona der IMSA. Und das größte IndyCar-Rennen, die 500 Meilen von Indianapolis, bestritt er 2017, bevor er 2019 an der Qualifikation scheiterte.

Wüsten-Rallyes wie Dakar eine ganz andere Hausnummer

Alonso bevorstehendes Abenteuer ist trotzdem eine ganz andere Hausnummer. Auf die Frage, welches für den gelernten Formelpiloten der schwierigere Umstieg war - Langstreckensport oder Wüsten-Rallyes wie Dakar - antwortet Alonso bei der FIA-Gala am Freitag in Paris: "Dakar, kein Zweifel".

Fernando Alonso

Bei Tests und der Marokko-Rallye hat sich Alonso eingeschossen, aber ...

Foto: Toyota Gazoo Racing

"Ich finde, das ist die extremste Disziplin im Motorsport überhaupt. Formel 1 und Dakar könnten gar nicht weiter auseinander liegen", so Alonso, um zu präzisieren: "Die Art und Weise, wie man fährt, ist ganz anders. Im Dakar-Auto hast du ständig beide Füße gleichzeitig im Einsatz. Im Gegensatz dazu darfst du im Formelauto gar nicht die Bremse berühren, während du noch Gas gibst, weil dann der Spritverbrauch zu hoch wäre."

"Hinzu kommt das Lesen des Geländes", so Alonso weiter über die Herausforderung von Wüsten-Rallyes. "Auf einer Rundstrecke ist ja alles optimiert und es ist alles Runde für Runde gleich. Bei der Dakar ist das ganz anders und die Distanz, die zurückgelegt werden muss, ist viel größer. Jeder Meter ist neu, wohingegen du dich in der Formel 1 auf einer Geraden schon mal entspannen kannst."

"Mit den Füßen auf dem Boden blieben"

"Die Konzentration", so der Dakar-Neuling, "ist auf einem ganz anderen Level angesiedelt, wenn du acht oder neun Stunden pro Tag im Auto sitzt. Und das ist es, was die Umstellung so schwierig macht". Und so antwortet Alonso auf Nachfrage, ob er sich für die Rallye Dakar 2020 bereit fühlt: "Wenn es darum geht, das Erlebnis zu genießen, dann ja. Wenn es darum geht, das Bestmögliche herauszuholen, dann ebenfalls ja."

Fernando Alonso

... er weiß genau, dass ihm noch jede Menge Erfahrung fehlt

Foto: Toyota

"Wenn es aber darum geht, die Dakar zu gewinnen, dann nein. Dafür fühle ich mich noch nicht bereit, weil mir einfach die Erfahrung fehlt. Dessen bin ich mir vollkommen bewusst und ich muss mit den Füßen auf dem Boden bleiben", so der Formel-1-Weltmeister 2005 und 2006, LMP1-Champion der WEC 2018/19, Gesamtsieger der 24 Stunden von Le Mans 2018 und 2019 sowie Gesamtsieger der 24 Stunden von Daytona 2019 und Gesamtsieger der 1000 Meilen von Sebring 2019.

Mit Bildmaterial von Toyota Racing.

Route der Rallye Dakar 2020: Zwölf Etappen in Saudi-Arabien

Vorheriger Artikel

Route der Rallye Dakar 2020: Zwölf Etappen in Saudi-Arabien

Nächster Artikel

Dakar-Chef zu Fernando Alonso: "Lerne, demütig zu sein"

Dakar-Chef zu Fernando Alonso: "Lerne, demütig zu sein"
Kommentare laden