Dakar 2017: Teilnehmer stellt Etappenabsage in Frage

Motorrad-Fahrer Joan Barreda hinterfragt die Entscheidung der Dakar-Veranstalter, die 9. Etappe der berühmten Wüstenrallye ohne Ersatz zu streichen.

Nach heftigen Unwettern hatten die Organisatoren das längste Teilstück der Rallye Dakar 2017 kurzfristig abgesagt.

"Ich weiß nicht, ob das richtig war", sagt Barreda. "Ich finde, diese 9. Etappe ist eine sehr wichtige. Man hätte diese Etappe auf einen anderen Tag verlegen, die Dakar anhalten und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen können."

"Denn wenn du eine Etappe nach der anderen streichst, fällt das Rennen buchstäblich ins Wasser. Aber so oder so, die diesjährige Dakar leidet unter dem vielen Regen", meint Barreda.

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Weil bereits mehrere Wertungsprüfungen komplett oder teilweise gestrichen worden seien, bliebe der eigentliche Wettkampf auf der Strecke.

"Absagen ist da immer die einfache Lösung", sagt Barreda.

Dakar-Rennleiter Etienne Lavigne widerspricht: "Wir kommen schon seit 9 Jahren nach Argentinien. Wir kennen die Bedingungen, aber dieses Jahr treffen wir auf besonders schlechtes Wetter. Da können wir nicht sehr viel ausrichten."

"Eine gute Organisation passt sich erfolgreich an und lässt sich nicht lähmen", sagt Lavigne. "Wir werden alles tun, was wir können, um die Dakar 2017 fortzuführen."

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Rennserien Dakar
Veranstaltung Dakar 2017
Fahrer Joan Barreda
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