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Rallye Dakar

Dakar-Coup: Marc Coma wird Fernando Alonsos Beifahrer

Dakar-Veteran Marc Coma wird Beifahrer von Fernando Alonso - Vorbereitung bei der Lichtenburg 400 nun doch unter Wettbewerbsbedingungen

Bearbeitet: 13.09.2019, 12:35

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Marc Coma, fünfmaliger Dakar-Rallyesieger in der Motorradklasse und sechsmaliger Weltmeister der FIM Cross-Country Rallies, unterstützt künftig Fernando Alonso als Navigator bei Toyota Gazoo Racing. Gemeinsam setzt das Duo das intensive Rallye-Raid-Trainingsprogramm im Toyota Hilux fort.

Der erfahrene Rallyepilot startete 2002 erstmals bei der Rallye Dakar, als die Veranstaltung noch in Afrika stattfand. Nach fast zwei Jahrzehnten im Sport, zuletzt als Sportlicher Direktor der Rallye Dakar, ist der 42-Jährige die perfekte Ergänzung für Alonso - zweimaliger Sieger der 24 Stunden von Le Mans, zweimaliger Formel-1-Weltmeister und Sieger des 24-Stunden-Rennens von Daytona.

Beide Motorsport-Veteranen reizen die eigenen Grenzen aus und sind offen für neue Disziplinen: Alonso debütiert bei den Rallye Raids, Coma auf vier Rädern.

Nach den erfolgreichen Trainings in Namibia und Polen stellte das spanische Weltmeister-Duo seine Entschlossenheit und sein Können unter Beweis und erreichte schnell die vom Team gesetzten Ziele.

Aus diesem Grund schickt Toyota Gazoo Racing Alonso und Coma gemeinsam zur Lichtenburg 400, den fünften Lauf der South African Cross Country Series (13. bis 14. September) in Südafrika. Nachdem ursprünglich eine Teilnahme außerhalb der Wertung vorgesehen war, wird die Crew erstmals unter Rallye-Raid-Wettbewerbsbedingungen testen.

Die Route der Lichtenburg 400 umfasst technische und offene Abschnitte und führt durch unterschiedliche Terrains, darunter Maisfelder, hügelige Plateaus und ausgetrocknete Flussübergänge.

Start- und Zielort sind der Lichtenburg Showgrounds. Von dort geht es nach Süden in Richtung der Stadt Coligny, bevor die Route weiter gen Osten in Richtung Koster und schließlich nach Norden zurück zu den Showgrounds führt.

Gute Zusammenarbeit wichtig

"Wir freuen uns sehr, Marc und Fernando zusammenzubringen. Ihre gemeinsame erfolgreiche Motorsporterfahrung ist beeindruckend und wir sehen deutlich, welch große Fortschritte sie in so kurzer Zeit im Hilux machen", erklärt Teamchef Glyn Hall.

"Wir wussten immer, dass das Trainingsprogramm intensiv sein würde. Aber Fernando und Marc haben ausgezeichnet als Team zusammengearbeitet, sodass sie die geplante Kilometerzahl während des Tests in Polen letzte Woche verdoppeln konnten."

"Von ihrer Leistung während des Shakedowns auf Teilen der Lichtenburg-400-Strecke gestern waren wir so beeindruckt, dass wir uns entschieden haben, sie für den Wettbewerb am Samstag einzusetzen. Dies wird das erste Mal sein, dass Fernando und Marc an einem Rallye-Raid-Wettbewerb teilnehmen. Sie können lernen, wie man mit dem Staub anderer Teilnehmer umgeht."

Fernando Alonso ergänzt: "Die Zusammenarbeit mit Marc war fantastisch. Dank seines umfangreichen Wissens und seiner Erfahrung konnte ich so viel über Rallye Raids lernen. Wenn man jeden Tag Hunderte von Kilometern fahren muss, ist es wichtig, sich mit der Person neben dir im Auto wohlzufühlen."

"Marc und ich verstehen uns sehr gut und wir arbeiten effektiv als Einheit zusammen. Ich freue mich darauf, zum ersten Mal in einer Wettkampfumgebung zu trainieren, die sich von unseren privaten Tests stark unterscheidet. Es wird eine gute Herausforderung und Lernerfahrung im Hilux."

"Ich bin sehr glücklich und stolz, Teil dieses Teams zu sein und meine Erfahrungen bei Rallye Raids mit Fernando teilen zu können. Auch wenn ich schon lange in diesem Sport bin, ist es für mich immer eine neue Herausforderung", erklärt Marc Coma.

"Ich hätte nie gedacht, dass ich auf dem Beifahrersitz sitzen und mich auf Rallye Raids in einem Hilux vorbereiten würde. Dennoch begeistert mich diese neue Herausforderung und ich bin zuversichtlich, dass ich Toyota Gazoo Racing helfen kann. Ich möchte meine eigenen Grenzen erweitern und mein Bestes geben."

"Fernando und ich arbeiten gut zusammen und ich kann sehen, dass er in seinem Ansatz sehr methodisch vorgeht. Er passt sich auch sehr gut an das Fahren im Hilux an und wir sehen Verbesserungen nicht nur Tag für Tag, sondern von Lauf zu Lauf."

Mit Bildmaterial von Toyota.

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