De Villiers: Peugeot war bei der Rallye Dakar 2017 unschlagbar

Laut dem ehemaligen Rallye-Dakar-Sieger Giniel de Villiers war Peugeot unschlagbar, auch wenn er eine perfekte Rallye gefahren wäre.

"Peugeot war in diesem Jahr zu stark", sagte er gegenüber Motorsport.com. "Das Team hat einen tollen Job gemacht und landete auf Platz 1,2 und 3. Wir hatten keine Chance."

"Wir waren die Besten vom Rest. Nun müssen wir schauen, was wir tun können, um sie in der Zukunft zu schlagen. Wir sind keine perfekte Rallye gefahren. Zu viele Dinge liefen einfach schief und kosteten uns zu viel Zeit."

"Selbst mit einer optimalen Rallye ohne jegliche Fehler hätten wir Peugeot nicht schlagen können. Sie waren einfach zu schnell."

Nachteile durch den Antrieb

Toyota musste in diesem Jahr auf einen 4-Rad-Antrieb zurückgreifen, weil der neue 2-Rad-Abtrieb nicht rechtzeitig fertiggestellt wurde.

Laut de Villiers war das Team daher in Höhenlagen im Nachteil, weil die 2-Rad-Antriebe deutlich leichter sind. Durch die dünne Luft verlieren die Motoren an Leistungsvermögen, weshalb ein Gewichtsvorteil enorm wichtig ist.

"Es ist eine Kombination aus allem", fügte der Südafrikaner hinzu. "Das Leistungsgewicht und die Höhe spielen eine große Rolle."

"Es scheint, als wären die Fahrzeuge mit 2-Rad-Antrieb, viel Spiel in der Federung und großen Reifen klar im Vorteil gegenüber denen mit 4 Rädern angetriebenen Boliden."

Bildergalerie: Giniel de Villeirs bei der Rallye Dakar 2017

"Wir müssen im kommenden Jahr daher mit einem 2-Rad-Antrieb an den Start gehen, wenn wir sie besiegen wollen."

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Über diesen Artikel
Rennserien Dakar
Veranstaltung Dakar 2017
Fahrer Giniel de Villiers
Teams Toyota Racing
Artikelsorte News
Tags giniel de villiers, peugeot, rallye dakar, toyota