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"Es wird extrem zäh": Matthias Walkners Einschätzung vor dem Dakar-Start

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"Es wird extrem zäh": Matthias Walkners Einschätzung vor dem Dakar-Start
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04.01.2020, 12:26

Der Österreicher Matthias Walkner rechnet mit einer harten Rallye Dakar in Saudi-Arabien - Das Terrain beim Shakedown war für Motorradfahrer nicht ideal

Zum sechsten Mal nimmt Matthias Walkner die Rallye Dakar in Angriff. Im Jahr 2018 trug sich der KTM-Fahrer als erster Österreicher in die Siegerliste der Motorradwertung ein. 2017 und 2019 stand Walkner außerdem als Zweiter auf dem Siegerpodest. Damals wurde noch in Südamerika gefahren. Mit dem Wechsel nach Saudi-Arabien betreten alle Teilnehmer Neuland.

"Morgen ist es endlich soweit und es geht los! Ein neues Jahr, eine neue Challenge und hoffentlich ein neues Glück", sagt Walkner auf seiner Facebook-Seite. "Saudi-Arabien steht vor der Türe. Es wird sicherlich eine mega Herausforderung." Wenige Tage vor dem Start am 5. Januar absolvierte das KTM-Team vor Ort noch einen Shakedown.

"Beim Abschlusstest habe ich gesehen, dass es extrem zäh wird", glaubt Walkner an eine harte Rallye. "Viele Pisten mit richtig schwieriger Navigation. Wir haben die Info bekommen, dass teilweise die Speziale über acht Stunden lang sein wird plus Neutralisation. Das werden richtig lange Tage und sehr intensiv."

Matthias Walkner

In Saudi-Arabien trägt die KTM des Österreichers die Startnummer 2

Foto: KTM

Zwölf Etappen stehen von Dschidda nach Al-Quiddiya auf dem Programm. Rund 7.900 Kilometer müssen quer durch Saudi-Arabien zurückgelegt werden. "Landschaftlich ist es relativ schön. Einfach gesagt ist es eine Mischung aus Abu Dhabi mit dem Sand und Katar mit den ganzen Steinen", beschreibt Walkner das Terrain.

Zumindest nach dem Shakedown zeigt sich der Österreicher etwas besorgt: "Es ist nicht die Lieblingsspielwiese für einen Motorradfahrer, wenn man unter dem weichen Sand fußballgroße Steine findet. Aber schauen wir mal, wie es wirklich wird, denn das war nur ein kleiner Ausschnitt." Denn große Wüstengebiete und Dünen werden hauptsächlich zu bewältigen sein.

Körperlich ist Walkner gut in Form, obwohl er im Laufe des vergangenen Jahres nur zwei Rallyes in Chile und Marokko bestritten hat. Nach der Dakar 2019 musste er zunächst einen Knöchelbruch operieren lassen. Dann gab es noch eine Knieoperation. Deswegen konnte der 33-Jährige nicht so viele Rennkilometer bestreiten, aber das Training verlief in den vergangenen Monaten gut.

Dass Walkner Schmerzen besiegen und sich durchbeißen kann, hat er bei seinen bisherigen Dakar-Teilnahmen schon mehrfach bewiesen. "Ich bin gut vorbereitet und jeder, der mich kennt, weiß, dass ich wirklich immer meine hundert Prozent gebe und bis zum Schluss versuche, mich bestmöglich durchzukämpfen", sagt der Österreicher. "Dann schauen wir mal, wofür es reicht."

Mit Bildmaterial von KTM.

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