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Etappe 10: Cornejo muss nach Sturz aufgeben, Honda mit zwei Fahrern vorne

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Etappe 10: Cornejo muss nach Sturz aufgeben, Honda mit zwei Fahrern vorne
Autor:
Co-Autor: Sergio Lillo

Ignacio Cornejo muss nach einem Sturz die Rallye Dakar aufgeben - Honda hält mit Kevin Benavides und Ricky Brabec trotzdem die ersten beiden Plätze

Honda hat auch nach der zehnten Etappe die besten Chancen auf den Gesamtsieg bei der Rallye Dakar, obwohl es am Mittwoch einen Rückschlag gab. Ignacio "Nacho" Cornejo musste nach einem Sturz aufgeben. Der Chilene war bei Kilometer 252 zu Boden gegangen. Er setzte seine Fahrt fort und erreichte auch das Ziel der Etappe.

Allerdings fühlte sich Cornejo nicht wohl und wurde vom Ärzteteam untersucht. Beim Sturz war er hart mit dem Kopf auf den Boden geprallt. Weil es den Verdacht auf eine Gehirnerschütterung gab, wurde Cornejo für weitere Untersuchungen per Helikopter ins Krankenhaus nach Tabuk geflogen.

Laut Information von Veranstalter ASO haben sich Cornejo und das Ärzteteam gemeinsam darauf verständigt, dass das die beste Entscheidung war. Somit ist Cornejo ausgeschieden. Er hatte die Gesamtwertung seit der siebten Etappe angeführt.

"Wir haben bei der Mission versagt", lautet Cornejos erster Kommentar. "Ich hatte einen schweren Sturz und habe für einige Minuten das Bewusstsein verloren. Langsam konnte ich zurück auf das Motorrad. Obwohl es beschädigt war, habe ich es ins Ziel geschafft."

"Wegen dem Schlag gegen den Kopf musste ich genauere Untersuchungen machen. Ich fühle mich, als wäre ein Zug über mich gefahren, aber ich werde okay sein. Wir waren knapp dran, den Job zu erledigen. Nun müssen wir es wieder probieren. Sorry und Danke an alle."

Enges Honda-Duell an der Spitze

Nun führt sein Honda-Teamkollege Kevin Benavides das Gesamtklassement an. 51 Sekunden dahinter ist Titelverteidiger Ricky Brabec Zweiter. Sam Sunderland, die einzig verbliebene KTM-Speerspitze, hat als Dritter etwas mehr als zehn Minuten Rückstand.

"Es ist schade, von seinem Ausfall zu hören", sagt Benavides. "Nacho hat die Speziale beendet und ich dachte, er könnte weiterfahren. Er ist jeden Tag unglaublich gut gefahren. Ich schicke ihm viel Kraft, damit er sobald wie möglich wieder fit ist."

Kevin Benavides

Kevin Benavides hat wieder die Gesamtführung übernommen

Foto: Honda

"Wir werden als Team weiterhin alles geben. Es bleiben noch zwei sehr lange Tage und ich werde versuchen, für meinen Traum zu kämpfen. Ich will alles geben, aber ich bin mir bewusst, dass alles passieren kann. Ich versuche ruhig zu bleiben und intelligent zu fahren."

Sollte Benavides die Rallye gewinnen, wäre er bei den Motorrädern der erste Gesamtsieger aus Argentinien. In den vergangenen Jahren waren Argentinier vor allem bei den Quads stark vertreten. Die Patronelli-Brüder und Nicolas Cavigliasso konnten Gesamtsiege holen.

Titelverteidiger Brabec auf dem Vormarsch

Titelverteidiger Brabec hat sich seit der ersten Etappe kontinuierlich gesteigert und sich Schritt für Schritt in der Gesamtwertung nach vorne gearbeitet. Der US-Amerikaner hat bisher auch kaum Schwächen bei der Navigation gezeigt.

"Ich habe Kevin ungefähr bei Kilometer 75 eingeholt", berichtet Brabec über die zehnte Etappe. "Er war mit dem Roadbook etwas verwirrt. Also habe ich ihn überholt und habe die Strecke bis zum Ende eröffnet. Ich habe über die Strategie nachgedacht, ob ich mich für morgen etwas zurückhalten soll."

"Aber den anderen Fahrer fehlte etwas das Tempo und sie waren weiter hinten. Deshalb wollte ich nicht für sechs bis neun Minuten warten. Ich habe mich dazu entschieden, den ganzen Tag zu attackieren."

Ricky Brabec

Schritt für Schritt hat sich Ricky Brabec nach vorne gearbeitet

Foto: Honda

"Morgen muss ich die Strecke eröffnen, aber glücklicherweise habe ich Joan Barreda hinter mir. Dahinter folgt dann Kevin. Leider starten sie hinter mir und werden Zeit auf mich gutmachen. Aber so ist es eben. Ich habe mir die vergangenen sechs Tage meinen Arsch abgerackert und 109 Prozent gegeben."

"Ich werde nicht zufrieden sein, wenn ich nicht gewinne. Alles andere ist nicht akzeptabel. Wir werden unser Bestes geben. Die Situation ist nicht einfach, weil es die Jungs sehr hart für uns gestalten. Ich werde bis zur zwölften Etappe mein Bestes geben."

Der Österreicher Matthias Walkner (KTM) hat sich nach dem Kupplungsdefekt in der ersten Woche in der Gesamtwertung auf Platz 13 nach vor gearbeitet. Hero-Fahrer Sebastian Bühler aus Deutschland hält Position 16. Bringt er das ins Ziel, wäre es sein bestes Dakar-Ergebnis.

Gesamtwertung nach 10 von 12 Etappen (Top 10):

Pos. Fahrer Motorrad Zeit
1

Argentina Kevin Benavides

Honda 40:20.08 Stunden
2

United States Ricky Brabec

Honda +0:51 Minuten
3

United Kingdom Sam Sunderland

KTM +10:36
4

Spain Joan Barreda

Honda

+15:40
5

United States Skyler Howes

KTM +29:38
6

Australia Daniel Sanders

KTM +30:55
           7

Spain Lorenzo Santolino

Sherco

+40:41

8

Chile Pablo Quintanilla

Husqvarna +1:04.02 Stunden
9

France Adrien van Beveren

Yamaha +1:12.22
10 Slovakia Stefan Svitko KTM +1:16.19

Mit Bildmaterial von Honda.

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Artikel-Info

Rennserie Rallye Dakar
Event Rallye Dakar
Fahrer José Florimo
Urheber Gerald Dirnbeck