DTM
R
Spa
01 Aug.
-
02 Aug.
Nächstes Event in
19 Tagen
14 Aug.
-
16 Aug.
Nächstes Event in
32 Tagen
E-Sport
07 Juni
-
07 Juni
Event beendet
13 Juni
-
14 Juni
Event beendet
VLN
11 Juli
-
11 Juli
Event beendet
R
VLN 3
12 Juli
-
12 Juli
Event beendet
Formel E
R
Berlin 1
05 Aug.
-
05 Aug.
Nächstes Event in
23 Tagen
R
Berlin 2
06 Aug.
-
06 Aug.
Nächstes Event in
24 Tagen
WEC
13 Aug.
-
15 Aug.
Nächstes Event in
31 Tagen
R
8h Bahrain
19 Nov.
-
21 Nov.
Nächstes Event in
129 Tagen
Superbike-WM
31 Juli
-
02 Aug.
Nächstes Event in
18 Tagen
R
07 Aug.
-
09 Aug.
Nächstes Event in
25 Tagen
Rallye-WM
R
Estland
04 Sept.
-
06 Sept.
Nächstes Event in
53 Tagen
R
Türkei
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächstes Event in
73 Tagen
NASCAR Cup
05 Juli
-
05 Juli
Event beendet
12 Juli
-
12 Juli
Rennen in
12 Stunden
:
20 Minuten
:
34 Sekunden
MotoGP
17 Juli
-
19 Juli
FT1 in
5 Tagen
R
Jerez 2
24 Juli
-
26 Juli
Nächstes Event in
11 Tagen
24h Le Mans
12 Sept.
-
20 Sept.
Nächstes Event in
61 Tagen
IndyCar
02 Juli
-
04 Juli
Event beendet
R
Elkhart Lake
10 Juli
-
12 Juli
Quali 2 in
07 Stunden
:
50 Minuten
:
34 Sekunden
Formel 1
03 Juli
-
05 Juli
Event beendet
10 Juli
-
12 Juli
Rennen in
07 Stunden
:
00 Minuten
:
34 Sekunden
Details anzeigen:

Neuer Dakar-Trend: Robby Gordon will mit UTV-Fahrzeug um den Sieg kämpfen

geteilte inhalte
kommentare
Neuer Dakar-Trend: Robby Gordon will mit UTV-Fahrzeug um den Sieg kämpfen
Autor:
04.01.2019, 10:21

Der US-Amerikaner Robby Gordon kehrt zur Rallye Dakar zurück und hat Großes vor. Gelingt ihm mit der neuen UTV-Open-Klasse die ganz große Überraschung?

Robby Gordon ist zurück! Nach drei Jahren Pause tritt der US-Amerikaner wieder bei der Rallye Dakar an. Die wuchtigen Hummer hat der Allrounder aber in seiner Garage gelassen. Stattdessen setzt Gordon auf einen UTV Textron und tritt damit in der Open-Klasse an. Damit wird er nicht in der SxS-Klasse (Side-by-Side) geführt, sondern in der Automobilklasse. Gordon geht mit dem Fahrzeug Textron Wildcat XX ins Rennen. Das Serienmodell dieses Offroad-Fahrzeugs hat er selbst mitentwickelt.

"In den vergangenen drei Jahren habe ich an einem neuen Fahrzeug gearbeitet, damit es auf dem Offroad-Markt eine Referenz wird", so Gordon bei 'Dakar.com'. "Wir haben damit schon viele Preise gewonnen, darunter UTV des Jahres in den USA." Diese Fahrzeugkategorie wird seit zwei Jahren auch vom Dakar-Veranstalter ASO gepusht, um vor allem für Amateurfahrer eine günstigere Alternative zur Automobilklasse zu etablieren. 2018 nahmen elf Fahrzeuge teil, für 2019 sind bereits mehr als 30 eingeschrieben!

UTV-Autos mit Vorteilen in der Wüste

Die Autos der UTV Open-Klasse müssen den Vorgaben der nationalen Verbände entsprechen. Es gibt technisch mehr Freiheiten als bei den SxS-Fahrzeugen, die den ASO-Regeln entsprechen müssen. Obwohl für beide Klassen die Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h beschränkt ist, sind die Open-Fahrzeuge deutlich leichter und geländegängiger. In der Wüste und über Dünen sind sie dadurch extrem schnell und könnten auch im Gesamtklassement für Überraschungen sorgen.

 

Auf diesen Zug springt Gordon auf: "Ich habe schon in der Vergangenheit gezeigt, dass ich oft meiner Zeit voraus war. UTV ist die Zukunft im Offroad-Bereich. Der Markt hat sich komplett verändert. Wir sollten Anwärter auf Tagessiege, aber auch im Gesamtklassement sein. Natürlich weiß ich nicht, wo wir gegen Toyota, Mini und Peugeot stehen. Für uns ist die Teilnahme eine tolle Möglichkeit, aber das Ziel ist der Sieg."

In den USA ist Gordon mit den Stadium-Super-Trucks beschäftigt. Er ist einer der Mitgründer dieser spektakulären Rennserie. Auch bei der Baja 1000 trat der fast 50-Jährige mit einem mächtigen Truck an. "Die Fans sind es gewohnt, mich in den größten Autos zu sehen. Und jetzt sitze ich in einem der kleinsten Fahrzeuge", sagt er selbst zu dieser Umstellung. "Ich bin schon lange in diesem Business und kann sagen, dass wir ein sehr konkurrenzfähiges Auto haben – vor allem für eine Rallye-Route wie dieser in Peru."

Da die UTV-Open-Autos auch deutlich leichter als die Buggys sind und ebenfalls einen großen Federweg haben, könnten sie für eine große Überraschung im Gesamtklassement sorgen. Vor allem da 70 Prozent der Route durch die Wüste und die Dünenfelder Perus führen. Dieses Terrain ist für diese UTV-Fahrzeuge wie gemacht. Auf diese Karte setzt Gordon, der gemeinsam mit Co-Pilot Kellon Walch antritt. Sein Speed-Team bringt auch noch Fahrzeuge für Blade Hildebrand und Cole Potts an den Start.

"Die Dakar ist ein Rennen wie kein anderes", weiß Gordon aus seiner Erfahrung. Elfmal war er schon dabei. Platz drei 2009 war sein bestes Ergebnis. Acht Etappen konnte er im Laufe der Jahre gewinnen. "Es geht dann um die Erfahrung und ob man das Glück auf seiner Seite hat. Alles kann sich von einem auf den anderen Tag verändern. Ich kann mich noch an meine erste Teilnahme 2005 erinnern. Alle dachten wir sind verrückt, aber dann haben wir die erste Stage gewonnen. Ich kann mich an das Duell mit Colin McRae erinnern. Es war eine Ehre, gegen ihn zu fahren. So wie heute gegen Loeb."

"Bin immer noch hungrig nach Erfolg": Dakar-Geheimfavorit Sebastien Loeb?

Vorheriger Artikel

"Bin immer noch hungrig nach Erfolg": Dakar-Geheimfavorit Sebastien Loeb?

Nächster Artikel

Erklärt: SxS und UTV-Open im Vergleich zu den Dakar-Autos

Erklärt: SxS und UTV-Open im Vergleich zu den Dakar-Autos
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Rallye Dakar
Fahrer Robby Gordon
Urheber Gerald Dirnbeck