Peru will 2018 die Rallye Dakar zurück

Die Regierung von Peru hat in einer Pressekonferenz am Dienstag verkündet, dass man nächstes Jahr wieder einen Teil der Rallye Dakar austragen möchte.

"Wir tun das mit der echten Erwartung, die beste Dakar zu haben, die in Südamerika je ausgetragen wurde", sagte Eduardo Ferreyros, der Minister für internationalen Handel und Tourismus des südamerikanischen Landes.

Etwa 300 Millionen Dollar (ca. 280 Millionen Euro) Mehreinnahmen erwarte er durch Einnahmen aufgrund der Rallye, "durch Übernachtungen, den Verkauf von Lebensmitteln und Getränken und Transport", erklärte er. "Dazu kommt die mediale Berichterstattung, sowohl national als auch international."

Nicolas Fuchs, der 12. der Rallye Dakar bei den Autos 2017, unterstützt den Plan seines Landes, nach 2013 wieder Teil der Rallye zu sein.

"Alles wird davon abhängen, ob wir so eine Veranstaltung auf die Beine stellen können, die Umwelt schonen und auf die Behörden hören. Wenn alle zusammenarbeiten, wird es möglich sein", sagte der 32-Jährige. "Für uns ist es sehr wichtig, ein weltweites Event in unserem Land zu haben und Peru auf einem internationalen Level zu zeigen."

Als nächstes stehen Verhandlungen mit der A.S.O. (Amaury Sport Organisation) an, die die Rally Dakar veranstaltet und bei denen sich entscheiden wird, ob Peru erneut in den Streckenplan aufgenommen wird.

2012 war Peru Austragungsort er Schlussetappe der Rallye Dakar, mit dem Ziel in der Hauptstadt Lima, 2013 gab es in Lima die Startzeremonie. Seitdem war Peru kein Teil der berühmten Rallye mehr.

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