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Rallye Dakar 2023: Tagessieg für Barreda - Sanders weiter vorne

Update: Aufgrund einer Zeitgutschrift wird Honda-Pilot Jose Cornejo zum Sieger der vierten Etappe erklärt - Barreda auf der Strecke vorne - Bühler gerät in Probleme

Video: Dakar 2023: Highlights Etappe 4

Joan Barreda (Honda) hat am Mittwoch in der Motorradwertung die vierte Etappe der Rallye Dakar 2023 gewonnen. Der Spanier war auf der 435 Kilometer langen Schleife rund um Ha'il im Ziel gerade einmal 16 Sekunden schneller als Pablo Quintanilla (Honda). Rang drei ging an Skyler Howes (Husqvarna, +1:05 Minuten), während Daniel Sanders (GasGas) mit Rang acht in der Tageswertung die Gesamtführung verteidigte.

Nachdem die ersten drei Etappen mehrheitlich auf Sand- und Schotterstraßen ausgetragen wurden, ging es am Mittwoch zum ersten Mal in die Dünen. Und es entwickelte sich ein spannender Kampf um den Tagessieg, in dem lange Zeit mehrer Fahrere mitmischten.

Zu Beginn der Etappe war lange Mason Klein (KTM) der Schnellste. Noch bei der Zwischenzeit bei 282 Kilometern lag der US-Amerikaner vorne, ehe Quintanilla die Spitze übernahm. In der Schlussphase drehte dann aber Barreda auf.

Barreda dreht in der Schlussphase auf

98 Kilometer vor dem Ziel hatte er noch 1:44 Minuten Rückstand auf Quintanilla, doch bis zum Ziel machte er zwei Minuten auf den Chilenen gut. Für Barreda war es der 29. Etappensieg bei der Rallye Dakar.

Klein kämpfte bis zur letzten Zwischenzeit ebenfalls noch um den Tagessieg, doch dann ereilten den KTM-Fahrer technische Problem. Bei Kilometer 380 musste er einen gut zehnminütigen Reparaturstopp einlegen.

Der Österreicher Matthias Walkner (KTM), der nach seinem Sturz vom Montag weiter angeschlagen ist, beendete die vierte Etappe mit einem Rückstand von 12:30 Minuten und behauptete damit knapp einen Top-10-Platz.

Nach Rang acht liegt Sanders in der Gesamtwertung weiter vorne, allerdings schob sich das Feld an er Spitze ein wenig zusammen. Die Top 4 der Motorradwertung - Fahrer von vier verschiedenen Marken - sind nach vier Etappen nur durch 6:30 Minuten voneinander getrennt.

Desaster für Hero: Bühler bleibt ohne Benzin liegen

Das Werksteam des indischen Herstellers Hero erlebte am Mittwoch einen rabenschwarzen Tag. Der Deutsche Sebastian Bühler musste seine Hoffnungen auf ein Top-Resultat begraben. Nach 178 Kilometern blieb er stehen. Nach Angaben der Veranstalter war ihm das Benzin ausgegangen, und Bühler musste auf den Service-Truck warten.

Sebastian Bühler

Sebastian Bühler verlor am Mittwoch alle Chancen auf ein Top-Resultat

Foto: Hero MotoSports

Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels hatte Bühler die nächste Zwischenzeit noch nicht erreicht. Selbst wenn er seine Fahrt noch fortsetzen kann, wird er das Ziel mit mehreren Stunden Rückstand erreichen.

Sein Teamkollege Ross Branch blieb mit technischen Problemen liegen. Und Joaquim Rodrigues schied nach einem Sturz aus. Der Portugiese kam nach 90 Kilometern zu Fall und verletzte sich dabei am linken Bein. Von den Rettungskräften wurde er in ein Krankenhaus in Ha'il gebracht.

Am Donnerstag findet führt die fünfte Etappe die Teilnehmer erneut in einer Schleife durch die Sanddünen rund um Ha'il. Zu absolvieren sind insgesamt 643 Kilometer, von denen 373 auf Zeit gefahren werden.

Ergebnis der 4. Etappe (Top 10):

01. Joan Barreda (Honda) - 4:28:18 Stunden

02. Pablo Quintanilla (Honda) +16 Sekunden

03. Skyler Howes (Husqvarna) +1:05 Minuten

04. Toby Price (KTM) +2:24

05. Adrien van Beveren (Honda) +2:37

06. Luciano Benavides (Husqvarna) +3:13

07. Kevin Benavides (KTM) +3:19

08. Daniel Sanders (GasGas) +4:07

09. Lorenzo Santolini (Shreco) +10:26

10. Mason Klein (KTM) +12:08

Gesamtwertung nach 4 von 14 Etappen (Top 10):

01. Daniel Sanders (GasGas) - 18:38.02 Stunden

02. Skyler Howes (Husqvarna) +5:33 Minuten

03. Kevin Benavides (KTM) +6:05

04. Joan Barreda (Honda) +6:30

05. Toby Price (KTM) +9:17

06. Mason Klein (KTM) +12:05

07. Pablo Quintanilla (Honda) +13:05

08. Adrien van Beveren (Honda) +20:00

09. Luciano Benavides (Husqvarna) +23:16

10. Matthias Walkner (KTM) +30:25

Mit Bildmaterial von Rally Zone.

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