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Rallye Dakar: Walkner gewinnt 8. Etappe, Motorschaden bei Brabec

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Rallye Dakar: Walkner gewinnt 8. Etappe, Motorschaden bei Brabec
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15.01.2019, 18:30

Dakar-Spitzenreiter Ricky Brabec (Honda) scheidet bei der 8. Etappe mit Motorschaden aus. Matthias Walkner (KTM) erobert Tagessieg, Toby Price (KTM) die Gesamtführung.

Die Motorrad-Gesamtwertung nahm bei der Rallye Dakar 2019 auch im Laufe der achten Etappe eine neue Wendung. Honda-Fahrer Ricky Brabec, der das Gesamtklassement nach Tag 7 anführte, schied mit Motorschaden aus. Neuer Spitzenreiter ist Toby Price, der für KTM schon 2016 die Dakar gewonnen hat. Es bleibt aber spannend, denn Pablo Quintanilla (Husqvarna) hat als Zweiter nur eine Minute Rückstand. Der Österreicher Matthias Walkner (KTM) verbesserte sich mit seinem zweiten Tagessieg auf Rang drei.

Herzzerreißende Szenen spielten sich am Dienstag im Honda-Lager ab. Nach 56 Kilometern stand Brabec bitter enttäuscht in der Wüste – Motorschaden! Brabec hatte realistische Chancen, als erster US-Amerikaner die Dakar zu gewinnen und die KTM-Siegesserie zu beenden. Das Pech blieb Brabec aber treu, denn auch im Vorjahr war er während der zehnten Etappe mit Motorschaden ausgeschieden. 2019 sind mit Joan Barreda, Paulo Goncalves und Brabec bereits alle drei Topfahrer von Honda draußen.

 

Auf die restlichen Teilnehmer wartete heute in Peru eine 575 Kilometer lange Strecke auf dem Weg von San Juan de Marcona nach Pisco. Die Speziale betrug 323 Kilometer und führte wieder durch die Ica-Dünen. Mit mehr als 40 Grad Celsius Außentemperatur wurden Mensch und Material auf eine Härteprobe gestellt. Es gab einen gemischten Start mit den zehn schnellsten Motorrädern, den zehn schnellsten Autos und den fünf besten Trucks des Vortages.

Von Beginn an hatte Price die besten Zwischenzeiten. Der Gesamtsieger von 2016 startete nicht ganz vorne und konnte den Spuren im Sand folgen. Bei Wegpunkt drei führte Price zunächst vor seinem KTM-Teamkollegen Walkner. Dann schob sich Quintanilla an die zweite Stelle. Der Chilene war heute erst lange nach der Spitze gestartet und hatte demnach einen Vorteil. Auch nach 245 Kilometern lag Price im virtuellen Klassement vorne. Walkner hatte rund zwei Minuten Rückstand.

Price führt eine Minute vor Quintanilla

Bei Kilometer 300 hatte Walkner bis auf 30 Sekunden zu Price aufgeschlossen. Als die ersten Fahrer schließlich im Ziel waren, hatte Walkner Price überholt und hielt im Etappenergebnis Platz eins. Als Quintanilla deutlich später auch das Ziel erreichte, sortierte sich der Chilene 45 Sekunden hinter Walkner auf dem zweiten Platz ein. Das heutige Ergebnis sowie der Ausfall von Brabec änderten die Gesamtwertung wieder komplett.

Bei zwei noch zu fahrenden Tagen setzte sich erstmals ein KTM-Fahrer an die Spitze. Price hat 1:03 Minuten Vorsprung auf Quintanilla. "Ich wusste, dass es heute zählt", sagt Price. "Mehr kann ich nicht geben. Mein Handgelenk brennt wie die Hölle – es war eine lange Etappe. Aber ich habe es geschafft und es gibt nur noch zwei Tage. Ich muss versuchen, das Handgelenk zu schonen, aber es ist schwierig. Wenn man den Helm auf hat und fährt, will man nur sein Bestes geben." Erst Anfang Dezember wurde Price am rechten Handgelenk operiert.

Walkner glaubt nicht mehr an Titelverteidigung

Walkner verbesserte sich mit seinem zweiten Etappensieg auf Rang drei. Sein Rückstand beträgt 6:35 Minuten. "Wie es aussieht wird es nochmal extrem knapp! Für den Sieg wird es sich zwar nicht mehr ausgehen, aber ein Podium ist jetzt wieder möglich", sagt der Österreicher. "Wie schnell sich alles ändern kann, hat man an Brabec gesehen." So wie Price und Quintanilla griff Walkner heute an. "Ich bin sicher drei bis vier Prozent schneller gefahren als die Tage zuvor und habe auch mehr riskiert. Ich habe immer versucht, die halbe Sekunde länger stehen zu lassen!"

 

Das Fahrwerk seiner KTM war im weichen Fesh-Fesh-Sand aber zu weich. Walkner stürzte auch im Sand. Beim Nachtanken hatte er noch drei bis vier Minuten Rückstand auf Price. "Das war ziemlich frustrierend für mich", so Walkner. Mit Änderungen am Set-up hieß es dann volle Attacke. "Dann bin ich bei meinen 100 Prozent angelangt. Nach dem Auftanken bin ich mit der Wut im Bauch gefahren. Die letzten 200 Kilometer bin ich dann gefahren, als ob es um alles ginge. Ein kleiner Sturz in einen Gegenhang haben mir dann meine Schulter und mein Sprunggelenk wieder etwas beleidigt. Aber es sind nur noch zwei Tage und die beiße ich jetzt auch noch durch."

Yamaha und Honda mit theoretischen Siegchancen

Drei Sekunden hinter Walkner folgt Sam Sunderland (KTM) als Vierter. Da Husqvarna zur KTM AG gehört und Quintanilla das gleiche Motorrad wie Price und Co. fährt, sieht derzeit alles nach einem vollen Erfolg für die österreichische Firma aus. Fünfter ist Yamaha-Fahrer Adrien van Beveren. Theoretisch hätte der Franzose heute die Gesamtführung übernehmen können, aber van Beveren hatte einen schwierigen Tag und verlor fast zwölf Minuten auf Walkner.

 

Mit zehn Minuten Rückstand in der Gesamtwertung hat van Beveren dennoch Chancen auf den Dakar-Sieg. Hinter den Top 5 werden die Abstände schon größer. Mit knapp 22 Minuten Rückstand hat Kevin Benavides, der als Sechster der beste Honda-Fahrer ist, noch theoretische Siegchancen. Nicht mehr dabei ist der Slowake Stefan Svitko. Der KTM-Privatfahrer stürzte und zog sich Verletzungen am Kopf zu. Es war Svitkos zehnte Dakar-Teilnahme.

Am Mittwoch steht mit 313 gezeiteten Kilometern die letzte lange Etappe auf dem Programm. Gefahren wird in einer Schleife rund um Pisco. Für die Motorräder gibt es wieder einen Massenstart, ähnlich wie beim Motocross.

Ergebnis der 8. Etappe (Top 10):

Pos. Fahrer Motorrad Zeit
1 Austria Matthias Walkner KTM 3:55:25 Stunden
2 Chile Pablo Quintanilla Husqvarna +00:45 Minuten
3 Australia Toby Price KTM +01:13
4 United Kingdom Sam Sunderland KTM +06:21
5 United States Andrew Short Husqvarna +09:51
6 France Adrien van Beveren Yamaha +11:48
7 Argentina Luciano Benavides KTM +12:51
8 Chile Jose Ignacio Cornejo Honda +13:48
9 Argentina Kevin Benavides Honda +15:07
10 France Xavier de Soultrait Yamaha +15:50

Gesamtwertung nach 8 von 10 Etappen (Top 10):

Pos. Fahrer Motorrad Zeit
1 Australia Toby Price KTM 28:53:08 Stunden
2 Chile Pablo Quintanilla Husqvarna +01:03 Minuten
3 Austria Matthias Walkner KTM +06:35
4 United Kingdom Sam Sunderland KTM +06:38
5 France Adrien van Beveren Yamaha +09:54
6 Argentina Kevin Benavides Honda +21:41
7 United States Andrew Short Husqvarna +39:27
8 France Xavier de Soultrait Yamaha +46:17
9 Argentina Luciano Benavides KTM +1:04:24
10 Chile Jose Ignacio Cornejo Honda +1:05:44

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