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Rallye-Direktor David Castera: Schwierigkeit der Dakar "genau richtig"

Zum vierten Mal hat David Castera die Route der Rallye Dakar in Saudi-Arabien entworfen - Die Ausgabe 2023 kam seinen Vorstellungen am nächsten

Rallye-Direktor David Castera: Schwierigkeit der Dakar "genau richtig"

Die 45. Ausgabe der Rallye Dakar fand im Januar 2023 zum vierten Mal in Saudi-Arabien statt. Mehr als 8.500 Kilometer mussten auf anspruchsvollem Terrain bewältigt werden. Die Fahrer waren sich einig, dass es in Saudi-Arabien die bisher härteste Rallye war.

David Castera ist seit 2020 Direktor der Rallye und für die Routenplanung zuständig. "Ich bin sehr zufrieden mit dieser Dakar", lautet das Fazit des Franzosen. "Wir hatten eine schwierige, aber so wollte ich es. Nach vier Jahren haben wir die Dakar, die ich wollte."

"Das Schwierigkeitslevel war gut. Das wollen wir für die künftigen Ausgaben behalten. Diesen Weg werden wir nehmen. Das ist sehr wichtig", betont Castera. In der Vergangenheit hat er die Dakar selbst als Motorradfahrer sowie als Beifahrer in Autos bestritten.

In diesem Jahr war die erste Woche mit acht Etappen sehr lang. Dazu musste die Route kurzfristig aufgrund der starken Regenfälle umgeplant werden. Die zweite Woche fand dann hauptsächlich in der Wüste statt. Beide Wochen waren vom Terrain her relativ unterschiedlich.

Die Etappen in der Wüste waren deutlich kürzer als in der ersten Woche. "Manche sagten es war zu einfach. Für andere war es zu schwierig. Es hängt von den Fahrern ab", lacht Castera. "Diese Etappen könnten wir etwas länger gestalten."

"Wir müssen aber die richtige Balance zwischen den Amateuren und den Profis finden. Ich denke, wir müssen [in Zukunft] einen guten Mix zwischen den langen Etappen und den Dünen finden. Aber wir müssen alle diese Ingredienzien erhalten, damit wir eine schwierige Dakar haben."

David Castera

David Castera kümmert sich um die Planung der Route

Foto: A.S.O.

Aus sportlicher Sicht war das Rennen der Motorräder bis zum Schluss spannend. Erst am letzten Tag fiel die Entscheidung. Kevin Benavides gewann 43 Sekunden vor seinem KTM-Teamkollegen Toby Price. Es war das engste Ergebnis der Geschichte.

"Das ist einfach unglaublich und ist noch nie zuvor passiert", freut sich Castera. Bei den Autos war die Spannung allerdings schon vor dem Ruhetag heraußen. Nach den Audi-Unfällen verwaltete Nasser Al-Attiyah (Toyota) seinen Vorsprung von mehr als einer Stunde ins Ziel.

"Bei den Autos war es anders, weil Nasser rasch einen Vorsprung hatte. Aber wir haben von einem auf den anderen Tag gesehen, dass jeder gewinnen konnte. Im nächsten Jahr werden wir wieder ein interessantes Rennen haben", ist Castera überzeugt. "Es hängt natürlich viel von den Umständen ab."

Mit Bildmaterial von Red Bull Contentpool.

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