So geht es den deutschen Teilnehmern bei Halbzeit der Rallye Dakar

Alle neun Dakar-Teilnehmer aus Deutschland sind nach sechs Etappen noch im Rennen - Timo Gottschalk (Auto) und Dennis Zenz (T3-SSV) halten Spitzenplätze

So geht es den deutschen Teilnehmern bei Halbzeit der Rallye Dakar

Sechs Etappen sind bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien absolviert, sechs lange Tage stehen noch bevor. Am Ruhetag können die Teilnehmer Kräfte sammeln und sich für die bevorstehenden Aufgaben vorbereiten. Bei Halbzeit des Marathons sind noch alle neun Teilnehmer aus Deutschland im Rennen.

In der Automobilklasse ist Timo Gottschalk am besten platziert. Der Beifahrer des Polen Jakub Przygonski hält Postion vier. Auf den Führenden Stephane Peterhansel (Mini Buggy) beträgt der Rückstand des Toyota-Duos eine Stunde und elf Minuten.

"Wir sind zufrieden, den Ruhetag erreicht zu haben", sagt Gottschalk. "Und ich denke, in der Gesamtwertung sieht es für uns ordentlich aus." Ein Ergebnis in den Top 5 war das ausgegebene Ziel der beiden.

Eine schwierige erste Dakar-Woche erlebte Dirk von Zitzewitz, der in einem weiteren Toyota der Beifahrer von Yazeed Al-Rajhi ist. Am dritten Tag erlitt das Duo gleich fünf Reifenschäden und verlor dadurch den Anschluss an die Top 10.

Im Laufe der vierten Etappe gab es zudem einen Getriebeschaden. "Nach 30 Kilometern hat uns ein Getriebeschaden ereilt und wir mussten an der Stelle drei Stunden auf den Renntruck warten, um ein neues Getriebe einzubauen", blickt von Zitzewitz zurück.

Sebastian Bühler

Sebastian Bühler ist der einzige Deutsche im Feld der Motorradfahrer

Foto: Hero

"Von einem zusätzlichen Plattfuß haben wir uns nicht irritieren lassen, sondern sind konzentriert weitergefahren. Leider ist auf den abschließenden 50 Kilometern die Dunkelheit hereingebrochen. Wir mussten deshalb ein paar Kreise drehen, um den Weg zu finden."

In der sechsten Etappe meldeten sich Al-Rajhi/von Zitzewitz mit dem zweiten Platz im Tagesergebnis zurück. In der Gesamtwertung ist das Duo auf dem 28 Rang zu finden. Der Rückstand auf die Spitze beträgt fünf Stunden und drei Minuten.

Bei den Motorrädern ist Sebastian Bühler der einzige Teilnehmer aus Deutschland. Er fährt eine Hero des deutschen Speedbrain-Teams. Mit knapp eineinhalb Stunden Rückstand ist Bühler auf Position 21 zu finden.

In der T3-Klasse für leichte SSV-Prototypen kämpft Dennis Zenz im Spitzenfeld mit. Er ist Teil des Red Bull Offroad Teams USA und ist Beifahrer von Seth Quintero. Sie haben die sechste Etappe gewonnen. In der Gesamtwertung hält das Duo den dritten Platz und liegt nur acht Minuten hinter der Spitze.

Seth Quintero

Dennis Zenz kämpft mit Seth Quintero um den Sieg in der T3-Klasse

Foto: Red Bull

In der gleichen Klasse ist auch Annett Fischer am Start. Sie ist die Beifahrerin von Camelia Liparoti im neuen SSV-Fahrzeug, das X-raid mit Yamaha entwickelt hat. Das Damenteam hat schon vier Stunden verloren und ist auf Position 22 zu finden.

Bei den Trucks sind Mathias Behringer, Stefan Henken und Robert Striebe, die einen MAN von South Racing fahren, auf dem 15. Platz. Sie haben die Aufgabe als Assistenzfahrzeug und spielen deshalb im Spitzenfeld keine Rolle.

Philipp Rettig sitzt mit den Tschechen Tomas Tomecek und Ladislav Lala in einem Tatra. Rettig fungiert dabei als Navigator. Dieser Truck ist in der Gesamtwertung auf dem 18. Platz zu finden. Bei Halbzeit der Rallye sind noch alle Starter aus Deutschland im Rennen.

Mit Bildmaterial von MCH Photo.

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