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DTM Norisring

600 Helfer, 10.000 Arbeitsstunden: Wie in nur zwei Wochen der Norisring entsteht

Welcher Aufwand in Nürnberg betrieben wird, damit auch 2024 aus öffentlichen Straßen der Norisring wird und alles für die 81. Ausgabe des Klassikers bereit ist

600 Helfer, 10.000 Arbeitsstunden: Wie in nur zwei Wochen der Norisring entsteht

In einer Woche steht der DTM-Klassiker auf dem Norisring auf dem Programm. Das erfordert einen Kraftakt für die Verantwortlichen des Motorsport Club Nürnberg (MCN), denn vor der 81. Ausgabe des legendären Rennens müssen die öffentlichen Straßen am Gelände zwischen Zeppelinfeld und Dutzendteich in eine Rennstrecke verwandelt werden.

Wie das gelingt? Dazu sind 600 ehrenamtlichen Helfer notwendig, die insgesamt rund 10.000 Arbeitsstunden leisten, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters. Zwei Wochen werden für den Aufbau im "fränkischen Monaco" benötigt, eine für den Abbau.

Damit aus städtischen Straßen überhaupt eine Rennstrecke werden kann, müssen fünf Kilometer Dreifach-Schutzplanken, fünf Kilometer Sicherheits-Fangzaun, rund ein Kilometer mobile Beton-Leitplanken und mehr als 110 sogenannte Sixpacks (6 x 6 Reifen als Stapel gebündelt) auf- und wieder abgebaut werden.

Hinzu kommen je rund drei Kilometer Wasser- und Abwasserleitungen sowie mehr als fünf Kilometer Stromkabel. Außerdem werden Sitzplatz-Tribünen für 25.000 Plätze sowie rund um das Veranstaltungsgelände ca. zwölf Kilometer Bauzaungitter aufgestellt.

Für einen möglichst reibungslosen Ablauf aller Rennen im Rahmen dieses 81. Internationalen ADAC Norisring Speedweekend, wie die Veranstaltung offiziell heißt, schult der MCN zudem regelmäßig Mitglieder, die dann als Streckenposten mit offizieller Lizenz des Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) im Einsatz sind.

Norisring

Die Reifen-Sixpacks stehen bereit, um die Sicherheit zu gewährleisten

Foto: Andreas Beil

Für Medienschaffende sind bei der Veranstaltung vier vollelektrisch angetriebene BMW-Fahrzeuge im Shuttledienst. Für das 40-Jahr-Jubiläum hat man sich etwas besonderes einfallen lassen: Drei Autos sind im Design ehemaliger BMW M3 DTM E30 in den Farben von Alpina, Warsteiner/Wintershall und Jägermeister unterwegs.

BMW steht ohnehin im Mittelpunkt, denn der Fürther Lokalmatador Marco Wittmann, der übrigens auch MCN-Mitglied ist, hat rechtzeitig vor dem Heimspiel seine Durststrecke beendet und kommt als Zandvoort-Sieger nach Nürnberg. Es war der 19. DTM-Erfolg für den zweimaligen Champion.

"Natürlich ist die Veranstaltung in Nürnberg wie in jedem Jahr ein Highlight für mich", ist die Vorfreude bei Wittmann groß. "Vor allem wegen all der Fans, meinem Fanclub, meiner Familie und meinen Freunden vor Ort, die immer viel Unterstützung für mich mitbringen. Das ist alle Jahre wieder etwas sehr Spezielles. Aber eben auch wegen des besonderen Flairs bei diesem Event auf dem einzigen Stadtkurs im Rennkalender."

Mit Bildmaterial von Andreas Beil.

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