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Absage an Formel-1-Rahmenprogramm: "DTM soll Hauptact bleiben"

DTM-Boss Gerhard Berger verrät, wie er der Formel 1 eine Rahmenprogramm-Abfuhr erteilte und warum er seine Serie nicht zum "Schatten" machen will

Rebecca Friese

Veröffentlicht: 18.03.2018, 10:31

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Gerhard Berger, ITR-Chef

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Marco Wittmann, BMW Team RMG, BMW M4 DTM

René Rast, Audi RS 5 DTM

Lucas Auer, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM

Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM

Gerhard Berger ist ein stolzer DTM-Boss. Seit er die Fäden der Serie in der Hand hält, hat sich einiges getan. Momentan kämpft er um den Erhalt der Deutschen Tourenwagen Master nach dem Ausstieg von Mercedes Ende des Jahres. Wie wichtig ihm die DTM als starke, alleinstehende Serie ist, hat er kürzlich auch der Formel 1 gegenüber klargestellt. Die Königsklasse war mit dem Anliegen an ihn herangetreten, die Rückkehr des Deutschland-Grand-Prix in deren Rennkalender aufzuwerten. Für Berger gab es nur eine Antwort.

"Eine offizielle Anfrage gab es nicht", erklärt er gegenüber 'Auto Bild motorsport'. "Im Vorjahr sprach mich Formel-1-Boss Chase Carey mal auf die Möglichkeit der DTM im Rahmenprogramm der Formel 1 an. Aber ich habe abgelehnt: Ich muss an die DTM denken und will sie nicht zu einem Schattenprogramm machen. Die DTM ist immer Hauptact und darf sich nicht kleiner machen als sie ist."

Die Formel-1-Veranstalter standen in Hockenheim vor dem Problem, dass das eigentliche Rahmenprogramm mit Formel 2 und GP3 ausbleibt. Mittlerweile ist die deutsche Formel-4-Meisterschaft nachgerückt. Die DTM macht hingegen schon anhand ihrer Startzeiten klar, dass man sich von der Formel 1 abheben will. Frei nach dem Motto: Lieber Motorsport-Fans abwerben, statt freiwillig abgeben. Außerdem gibt es eigene Bemühungen um ein attraktives Rahmenprogramm.

Für die DTM bleibt Hockenheim 2018 Auftakt- und Final-Destination im Mai und Oktober, während die Formel 1 dort im Juli anrückt. Die Teams von Mercedes, BMW und Audi reisen bereits vom 9. bis 12. April zu Testfahrten auf dem Hockenheimring an.

 

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